Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Der chinesisch-amerikanische Handelsstreit, die undurchsichtige Personalpolitik im Weißen Haus und die juristischen Probleme für US-Präsident Donald Trump sorgen derzeit an den weltweiten Aktienmärkten für viel Verunsicherung. In solchen Zeiten wenden sich Anleger gerne so genannten Sicheren Häfen zu. Gold ist und bleibt der sehr beliebte sichere Hafen.

Beimischung? Ja! Weil es an den Börsen lange Zeit gut lief, ließen sie das gelbe Edelmetall jedoch häufig links liegen, obwohl eine gewisse Goldbeimischung zum Depot ratsam ist. Nun scheint Gold bei Investoren wieder beliebter zu werden. Es bietet sich jedoch nicht überall das gleiche Bild.

Gold-ETFs gefragt. Der Branchenverband World Gold Council berichtet für den Monat März von Nettozuflüssen von 22,5 Tonnen des Edelmetalls in mit Gold hinterlegten Exchange Traded Funds (ETFs). Für die Zuflüsse wurde insbesondere ein Goldpreisanstieg in der zweiten Monatshälfte verantwortlich gemacht. Die Börsenfonds hielten insgesamt 2.415 Tonnen physisches Gold. Der Goldpreisentwicklung spielten wiederum die schwache Performance der Börsen, die Sorgen vor einem Handelsstreit und ein schwächerer US-Dollar in die Karten. Dabei verzeichneten im März insbesondere nordamerikanische Fonds Zuflüsse.

Nordamerika im Fokus. Für das erste Quartal 2018 wurde insgesamt ein Zufluss von 47,3 Tonnen Gold beobachtet. Auch hierbei war der nordamerikanische Markt der größte Wachstumstreiber. Auch in Asien wurden Zuflüsse beobachtet, während europäische Fonds für 2018 mit Abflüssen leben müssen.

FAZIT. Gold ist und bleibt ein beliebtes Investment. Gerade die wachsende Nachfrage im März verdeutlicht dabei einmal mehr die Rolle von Gold als sicherer Hafen. Anleger weltweit vertrauen auf das Edelmetall, weshalb sich an diesem Status auch so schnell nichts ändern dürfte. Für uns ist Gold eine sinnvolle Beimischung in einem langfristig aufgestellten Portfolio.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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