Bildquelle: Pressefoto Andritz

Die Andritz-Aktie (WKN: 632305 / ISIN: AT0000730007) geriet zuletzt noch einmal unter Druck, nachdem sich der österreichische Technologiekonzern für das laufende Geschäftsjahr nicht gerade optimistisch gezeigt hatte. Trotz einer Nachfrageflaute in einigen Bereichen wurde die 2017er-Dividende erhöht. Das zeigt, dass Andritz an seine Anteilseigner denkt.

Quelle: de.4.traders.com

Auf der nun schon 111. ordentlichen Hauptversammlung der Andritz AG Ende März wurde die Ausschüttung im Vorjahresvergleich um 5 Cent auf 1,55 Euro je Aktie nach oben geschraubt. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 60,1 Prozent bzw. einer Dividendenrendite von rund 3,2 Prozent. Allerdings werden Anleger auf Dauer auch wieder Wachstum verlangen.

Andritz-Chart: boerse-frankfurt.de

2017 fuhr Andritz einen Umsatzrückgang um 2,5 Prozent auf 5,89 Mrd. Euro ein. Dazu hatte vor allem die Nachfrageschwäche im Bereich Hydro beigetragen. Energieversorger halten sich mit neuen Aufträge in Kraftwerke zurück. Der Nettogewinn schrumpfte von 274,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 263,0 Mio. Euro. Auch der Ausblick war alles andere als euphorisch. Für 2018 rechnet Andritz mit einem stabilen Umsatz gegenüber 2017 und einer soliden Rentabilität.

FAZIT. Auch wenn das Andritz-Management zuletzt nicht gerade für Aufbruchstimmung sorgen konnte, dürfte der jüngste Kurrücksetzer der Andritz-Aktie das ATX-Papier unter anderem für Schnäppchenjäger attraktiver gemacht haben. Die jüngsten Negativschlagzeilen sollten inzwischen eingepreist sein. Zudem sollten Dividendenfans an dem Anteilsschein weiterhin ihre Freude haben.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der Andritz-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen HVB Mini Future Bull (WKN: HU9TJE / ISIN: DE000HU9TJE0). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future Bear auf Andritz (WKN: HU9K9V / ISIN: DE000HU9K9V3).

 

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Bildquelle: Pressefoto Andritz

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