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Am gestrigen Donnerstag hatten Entspannungstendenzen im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit den DAX beflügelt. Mit der Androhung neuer Zölle auf chinesische Importe sorgte US-Präsident Donald Trump am heutigen Freitag jedoch dafür, dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer zwischendurch wieder den Rückwärtsgang einlegen musste. Doch dieses Mal fielen die Reaktion weniger extrem aus.

Das war heute los. Offenbar gewöhnen sich Investoren an den weltweiten Aktienmärkten daran, dass im Handelsstreit immer wieder neue Drohungen ausgesprochen werden, die Beteiligten sich damit jedoch möglicherweise nur eine möglichst gute Verhandlungsposition erarbeiten wollen. Für etwas Verwirrung sorgten auch die neuesten US-Arbeitsmarktdaten.

Laut Angaben des Arbeitsministeriums wurden im März in der US-Wirtschaft 103.000 neue Stellen geschaffen. Dieser Wert lag deutlich unter den Markterwartungen. Analysten rechneten laut Dow Jones Newswires im Schnitt mit einem Wert von 178.000 Arbeitsplätzen. Während die Arbeitslosenquote ebenfalls überraschend bei 4,1 Prozent verharrte, erlebten die durchschnittlichen Stundenlöhne gegenüber dem Februar einen Anstieg um 0,3 Prozent. Damit könnten die Inflationsängste ein Comeback feiern.

Das waren die Tops & Flops. Eine gute Figur machte im DAX heute trotz der vielen Nebengeräusche vor allem die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125). Das Papier der Kranich-Airline profitierte dabei von einem positiven Analystenkommentar und kletterte zeitweise um 2,5 Prozent in die Höhe.

Größter Tagesverlierer war dagegen die Daimler-Aktie (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000). Es sind immer wieder die Autowerte, die besonders mitgenommen werden, wenn Anleger von einer Verschärfung des Handelsstreits ausgehen. Außerdem will Daimler kräftig in neue Technologien investieren, was die Gewinne in den kommenden Jahren belasten dürfte. Der Hauptgrund für das heutige Kursminus war jedoch der normale Dividenden-Abschlag. Die Anteilseigner der Schwaben hatten sich auf der gestrigen Hauptversammlung eine Ausschüttung in Höhe von 3,65 Euro je Aktie gegönnt.

Das steht in der kommenden Woche an. Hierzulande beginnt die neue Handelswoche mit der Bekanntgabe des sentix-Konjunkturindex für den Monat April. Zur Wochenmitte steht in den USA die Veröffentlichung der neuesten Inflationsdaten an. Außerdem wird das Protokoll der Fed-Sitzung vom 20. und 21. März bekannt gegeben. Es wird also ein weiteres Mal um die Frage gehen, wie häufig die US-Notenbank in diesem Jahr die Leitzinsen erhöhen möchte. Abgerundet wird die kommende Woche hierzulande mit den deutschen Inflationsdaten für den Monat März.

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