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Gerade als Börsianer das Thema Handelsstreit allmählich hinter sich lassen wollten, sorgte am heutigen Mittwoch die Verschärfung der politischen Krise im Nahen Osten für neue Verunsicherung.

Das war heute los. Nach der jüngsten Kurserholung tendierte der deutsche Leitindex DAX lange Zeit im Bereich des Vortagesschlusses. Zwischendurch wurden leichte Kursrückgänge beobachtet, jedoch nichts Gravierendes. Erst die Drohung von US-Präsident Donald Trump, mit einem Militärschlag in den Syrien-Konflikt einzugreifen, belastete die DAX-Notierungen erheblich. Allerdings fielen die Reaktionen auch nicht ganz so heftig aus wie wir es beispielsweise im Zuge des jüngsten chinesisch-amerikanischen Handelsstreits gesehen hatten. Möglicherweise ein Indiz, dass sich die Lage auch schnell wieder beruhigen könnte.

Das waren die Tops & Flops. Eine besonders gute Performance lieferte heute im DAX die Aktie der Deutschen Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508) ab. Das Papier legte zeitweise etwas mehr als 4 Prozent an Wert zu. Ein Bericht des „Wall Street Journal“ befeuerte die Anlegerfantasien. In dem Bericht hieß es, dass T-Mobile US (WKN: A1T7LU / ISIN: US8725901040) und Sprint (WKN: A1W1XE / ISIN: US85207U1051) neue Gespräche über eine mögliche Fusion aufgenommen hätten. Ein solcher Zusammenschluss scheiterte bisher zwei Mal. Offenbar wollen sich die Beteiligten nicht von ihrem Vorhaben abbringen lassen. Wir dürfen gespannt sein, ob nun eine milliardenschwere Fusion zustande kommen kann.

Deutlich schlechter lief der Tag heute dagegen für die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125). Das Papier rutschte am Nachmittag abrupt in die Tiefe, nachdem die Kranich-Airline ihre März-Verkehrszahlen präsentiert hatte. Zwar konnte der Luftfahrtkonzern einmal mehr einen deutlichen Anstieg bei den Passagierzahlen verbuchen, die lediglich stabile Ticket-Preisentwicklung gefiel Investoren jedoch nicht besonders gut. Zudem hat bestätigte die Lufthansa, an der angeschlagenen Alitalia interessiert zu sein. Die Lufthansa-Aktie verlor in der Spitze fast 5 Prozent an Wert.

Das steht morgen an. Die Ölpreise kletterten zuletzt auf ein neues Dreijahreshoch. Umso interessanter dürfte morgen der Blick auf den neuesten Monatsbericht der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sein. Im Gegensatz dazu bleiben weitere marktbewegende Konjunkturdaten sowohl hierzulande als auch in den USA eher Mangelware.

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