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Der Fortschritt verändert auch den Sport und die Fitness. Dank moderner kleiner Helferlein wissen wir immer, wie viel Kilometer wir gelaufen sind, wie viel Kalorien wir verbraucht haben und welchen Puls wir dabei hatten. Unter dem Begriff Wearables sammeln sich Smartwatches, Fitnessarmbänder oder Datenbrillen. Waren es am Anfang vor allem die Fitnessarmbänder, die Sportler aller Art gerne nutzten, laufen ihnen inzwischen Smartwatches den Rang ab.

Apple dominiert. Entgegen der Vermutung vieler ist Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) Marktführer im Bereich Wearables. Der langjährige Marktführer Fitbit (WKN: A14S7U / ISIN: US33812L1026) wurde zuletzt auf Platz drei verwiesen.

Infografik: Apple ist neuer Wearables-Marktführer | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Fitness boomt. Der Boom von Wearables und Smartwatches mit entsprechenden Fitness-Funktionen kommt nicht von ungefähr. Sport allgemein und Fitness im besonderen sind en Vogue. Deutlich wird dies dieser Tage auch auf der weltgrößten Fitnessmesse FIBO in Köln.

Infografik: Fitnessrepublik Deutschland | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Nachholbedarf in Europa. Interessant ist nicht nur der Fitness-Boom in Deutschland, sondern auch die gleichzeitige Passivität bei unseren Nachbarn. In Europa dominieren die Sportmuffel – noch. Das bedeutet sowohl für Unternehmen wie Apple, aber auch für Sportartikelhersteller wie adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) oder Weltmarktführer Nike (WKN: 866993 / ISIN: US6541061031) erheblichen Nachholbedarf.

Infografik: So (un-)sportlich ist Europa | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

FAZIT. Apple hat gezeigt, wie man mit einem vermeintlich „langweiligen“ Produkt wie einer Smartwatch einen kompletten Markt aufrollen kann und den Marktführer marginalisiert. Das wird adidas und Co sicher nicht in ihrem Marktsegment gleichermaßen gelingen. Insofern setzen Anleger, die auch auf den Fitnessboom setzen wollen, eher auf einen vermeintlich Branchenfremden wie Apple.

TIPP. Wem die Apple-Aktie inzwischen optisch zu teuer ist, könnte alternativ mit einem Faktorzertifikat mit deutlich weniger Einsatz sogar gehebelt auf Apple setzen. Denkbar wäre etwa das flatex Faktor 4x Long Apple emittiert von Morgan Stanley (WKN: MF1HAV / ISIN: DE000MF1HAV7). So oder so, werden Anleger vermutlich noch lange viel Freude an dem iPhone-Hersteller haben.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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