Bildquelle: markteinblicke.de

Wenn man als Anleger Angst vor Kursverlusten durch Tweets des US-Präsidenten hat, darf man eigentlich keine Aktien mehr kaufen, solange selbiger im Amt ist. Das Kopf-in-den-Sand-stecken aber ist keine valide Anlagestrategie. Es gibt immer ein Risiko. Die Frage ist dabei immer, welche Perspektive dem Markt geboten wird.

Fakt ist, dass sich die Belastungsfähigkeit der im Februar gefundenen Kursniveaus im Deutschen Aktienindex als außerordentlich hoch herausgestellt hat. Die Kurse haben einiges an negativen Nachrichten verkraften müssen, aber zu neuen Tiefs ist es nicht gekommen.

Jetzt tweeten zur Abwechslung erst einmal die Unternehmen. Die Investoren haben die Hoffnung, dass die heute beginnende Berichtssaison die Aufmerksamkeit ein wenig auf die fundamentalen Marktdaten zurückverlagern kann.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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