Bildquelle: markteinblicke.de

Wer eine Reise außerhalb der Eurozone plant, braucht Devisen, also die Fremdwährung des Ziellandes. Doch der richtige Devisenhandel funktioniert natürlich anders – er lässt sich zum Beispiel bequem vom Rechner aus erledigen. Doch Anfänger sollten etwas Hintergrundwissen mitbringen.

Zum Beispiel sollten sie wissen, dass der Devisenhandel praktisch keine Pause kennt. Dieser Markt ist nicht vergleichbar mit der Entwicklung von Aktien, wo es in der Regel gemächlich zugeht beim Blick auf den Chart. Das bedeutet für den Forex-Handel aber auch, dass er sehr umkämpft ist, der Vergleich mit dem berühmten Haifischbecken ist da nicht abwegig. Doch Moment – was ist Forex? Der Begriff steht für „Foreign Exchange Market“, ganz einfach der englische Ausdruck für den Devisenmarkt.

Forex ist und bleibt dennoch attraktiv, und auch für Anfänger muss der Handel mit Devisen kein Reinfall werden. Zwar sind die Verlustrisiken groß, doch es gibt ebenso reale Chancen auf satte Gewinne. Gehandelt werden immer Währungspaare, weltweit am bedeutendsten ist das Paar Euro und US-Dollar. Aber auch der Dollar und der Yen sowie das Britische Pfund und der Dollar sind wichtige Paare. Die Kurse ändern sich durch die weltweite Nachfrage und das entsprechende Angebot im Prinzip von Sekunde zu Sekunde.

Wie mit Forex Geld verdient wird

Wer sich als Anfänger mit dem Devisenhandel befasst, sollte den Forex erst einmal über einen bestimmten Zeitraum beobachten – und den Wirtschaftsteil der Zeitung sorgfältig lesen. Das bewahrt einen zwar nicht vor dem latenten Risiko eines plötzlichen Kurssturzes, wie ihn Ereignisse wie der Brexit oder Einbrüche am Aktienmarkt immer wieder verursachen. Schwankungen können plötzlich und jederzeit auftreten. Doch wo genau kommen die Gewinne (oder die Verluste) für die Trader jetzt eigentlich her? Die Antwort lautet: vom Kauf und Verkauf einer Währung.

Beispielsweise entscheidet sich der Trader in New York für das Währungspaar EUR/USD und kauft 100 Euro für 1,18 Dollar je Euro, er bezahlt also 118 Dollar. Wenige Stunden später hat sich der Kurs verändert und liegt jetzt – hypothetisch, weil derart große Änderungen untypisch sind – bei 1,19 Dollar pro Euro. Der Verkauf bringt also 119 Dollar und somit einen Dollar Gewinn ein. Wer auf diese Weise spekuliert und den tausendfachen Betrag einsetzt, hat also rasch einen Gewinn von 1.000 Dollar erzielt – wenn die Kursentwicklung in die richtige Richtung geht. Ansonsten wird ein satter Verlust geschrieben.

Der Devisenhandel läuft ausschließlich elektronisch, private Händler benötigen ein Forex-Konto bei einem Forex-Broker. In Deutschland empfiehlt es sich, das Konto bei einem in Europa tätigen Broker zu eröffnen, weil der Markt hier reguliert ist.

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