Märkte am Freitag: Gutes Zeichen für den DAX

Nike gerät unter Druck | US-Inflation weiter rückläufig

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-Märkte zeigen sich am Freitag etwas freundlicher. Der NASDAQ Composite notiert 0,4 Prozent fester bei 17.922 Punkten, während der S&P 500 0,4 Prozent auf 5.502 Zähler hinzugewinnt. Im Dow Jones liegt das Plus bei 0,4 Prozent auf 39.301 Punkte. Die Nike-Aktie geriet angesichts eines schwachen Ausblicks beim Sportartikelhersteller gehörig unter Druck und büßt zeitweise ein Fünftel an Wert ein.

Der Blick nach Asien

Die asiatischen Märkte zeigten sich etwas stärker. Der japanische Nikkei 225 kletterte um 0,6 Prozent auf 39.583 Punkte. Im Fokus standen japanische Konjunkturdaten sowie der weiterhin unter Druck stehende Yen. Dieser bewegt sich weiterhin im Bereich einiger 38-Jahrestiefstände.

Die Industrieproduktion des Landes ist im Mai um 2,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gewachsen. Zudem wurden die Erwartungen des Marktes geschlagen. Diese lagen bei lediglich 2 Prozent. Gleichzeitig wurde in der Hauptstadt Tokio eine erhöhte Inflation festgestellt.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigte sich am Freitag wenig bewegt. Das Plus lag bei 0,14 Prozent auf 18.235,45 Punkte. Besonders gut lief es an der Indexspitze für ZalandoMTU Aero Engines und Daimler Truck, während am Indexende die größten Verluste bei RWE, Airbus und Siemens Healthineers zu beobachten waren.

Laut den Helaba Analysten sei unter technischen Aspekten darauf hingewiesen, dass sich der DAX oberhalb der 100-Tagelinie halten kann, die heute bei 18.050 verläuft. Dies sei positiv zu werten. „Nach oben wird die Range vom 21- und 55-Tagedurchschnitt bei 18.328 bzw. 18.338 sowie von den letzten Hochs bei 18.354 und 18.363 begrenzt“, heißt es weiter.

So handeln Sie den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Nach dem gestrigen Aufwärtstag ist die erste Hürde jetzt wieder an den beiden Tops von Ende April bei 18.226/18.236 zu finden. Gelingt der Ausbruch über dieses Level, sollte es anschließend zur Bestätigung auch über das Tief vom 4. Juni bei 18.366 und die 50-Tage-Linie (aktuell bei 18.372) gehen. Nur wenig höher müsste dann das Verlaufshoch vom 4. April bei 18.427 überboten werden, ehe es zu einem Hochlauf an die Januar-Aufwärtstrendgerade mit dem Top vom 2. April bei 18.567 kommen könnte.

Das Short-Szenario: Dreht der DAX dagegen wieder nach unten ab, sollte zunächst auf die 100-Tage-Linie (aktuell bei 18.050) und das bisherige Wochentief bei 18.046 geachtet werden. Verlieren die Kurse diesen Halt, müsste mit einem Test der 18.000er-Marke gerechnet werden. Geht der schief, würde sich das aktuelle Juni-Tief bei 17.951 als Haltestelle anbieten. Darunter sollten die beiden Tops vom 7. und 1. März bei 17.879 bzw. 17.817 stützend wirken.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL9DEG 16.075,51 8,42 21,64 EUR
Turbo OS UL91NC 16.788,88 12,54 14,54 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UM5EPJ 20.398,33 8,41 21,67 EUR
Turbo OS UM4S2E 19.688,26 12,50 14,58 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 28.06.2024, 7:00 Uhr

Die Datenlage an und abseits der Börse

Heute Nachmittag steht der Blick auf den PCE-Index für den Monat Mai im Fokus, immerhin der Lieblingsinflationsgradmesser der Fed. Dabei ist die Inflation auf die niedrigste Jahresrate seit mehr als drei Jahren gesunken. Der Kern-PCE stieg im vergangenen Monat nur um 0,1 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent. Diese Werte lagen im Rahmen der Erwartungen.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2024 an der Frankfurter Börse