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Die Halbwertzeit des laufenden wirtschaftlichen Aufschwungs könnte in den kommenden Wochen zu einem der großen Themen an der Börse werden. Denn weltweit schwächt sich zurzeit die konjunkturelle Dynamik wieder ab, wie an den zuletzt veröffentlichten Daten rund um den Globus zu erkennen ist. Das aber wiederum ist positiv für Aktien, da die Angst der Investoren vor einer Überhitzung einherging mit der Erwartungshaltung, dass die Notenbanken in diesem Fall stärker auf die geldpolitische Bremse treten könnten. Also alles aus dieser Richtung zumindest im Lot.

Dem Deutschen Aktienindex könnte so über 12.617 Punkten ein echter Ausbruch nach oben gelingen. Aber es ist fraglich, ob das im ersten Anlauf klappen wird, nachdem die Kaufwelle schon bei 11.700 Punkten begann und bislang ohne zwischengeschaltete Korrekturen abgelaufen ist. Vielleicht braucht der DAX zunächst eine Verschnaufpause, um Kraft für den dann folgenden Lauf in Richtung Allzeithoch zu sammeln.

Auch gilt weiterhin, bevor es der DAX nicht schafft, sich nachhaltig über 12.530 Punkten zu stabilisieren, kann es auch schnell wieder zu größeren Verkäufen und neuen Verlusten kommen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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