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Die technische Verfassung des Deutschen Aktienindex bleibt über 12.529 Punkten konstruktiv, will heißen: Nach oben ist alles möglich, während das Risiko eines Abrutschens geringer wird. Das gilt vor allem bei einer Fortsetzung der Euro-Schwäche, wie wir sie in den vergangenen Tagen sehen.

Darauf zu setzen, dass sich der Dollar weiter abschwächt, ist in Mode gekommen. Immer wenn Anleger glauben, dass die Richtung feststeht, kommt es an der Börse oft ganz anders. In diesem Fall wird der Dollar stärker. Das technische Signal für eine dynamische Rally des Greenback ist allerdings noch nicht gesetzt. Dafür muss die Unterstützungszone von 1,21 bis 1,2150 US-Dollar im Euro erst noch unterschritten werden.

Dass der Ölpreis in die Dollarstärke hinein weiter ansteigt, ist ein Signal dafür, dass sich die geopolitischen Sorgen der Anleger noch nicht gelegt haben. Aber Sorgen sind oft auch ein guter Indikator für steigende Kurse. Es bleibt dabei, der DAX hat in dieser Woche eine gute Chance, die Marke von 12.600 Punkten und die kurz darüber liegende 200-Tage-Linie zu überwinden und den Weg zu neuen Rekorden frei zu machen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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