Bildquelle: markteinblicke.de

Kürzlich hat Fielmann (WKN: 577220 / ISIN: DE0005772206) seine Daten für das erste Quartal auf der Bilanz-Pressekonferenz veröffentlicht. Und dabei haben auch altgediente Börsianer etwas Neues erfahren. Denn das Wetter und der Gesundheitszustand der Bevölkerung nehmen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung. Nachdem im Januar die Grippewelle noch nicht über das Land rollte, verkaufte Fielmann gut. Als aber im Februar und März die Bürger nahezu um die Wette fieberten und mit tropfenden Nasen zu kämpfen hatten, lief das Brillengeschäft eher mau. In Summe steht daher für das erste Quartal ein von 1,95 auf 1,92 Millionen Brillen rückläufiger Absatz. Immerhin ging aber der Gewinn vor Steuern leicht nach oben, er lag bei 61,4 Millionen nach 60,6 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Aktie des deutschen Brillen-Marktführers profitierte daher vom Zahlenwerk. Zudem sind die langfristigen Perspektiven gut, denn die Tatsache, dass unsere Bevölkerung immer älter wird, sorgt für dauerhaft steigendes Geschäft. Hinzu kommt der Trend zu Gleitsichtbrillen, die das Leben der Menschen erheblich erleichtern. Und genau in diesem Bereich lassen sich für Fielmann auch im harten Wettbewerb im Ladengeschäft mit Unternehmen wie Apollo Optik oder den vielen regionalen Anbietern sowie der Online-Konkurrenz von Mister Spex noch ordentliche Margen generieren.

Fielmann-Chart: boerse-frankfurt.de

Daher ist die Fielmann Aktie auch kein Schnäppchen, das KGV liegt im Bereich von 30. Dem steht allerdings eine attraktive Dividenden-Rendite von rund drei Prozent gegenüber…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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