Bildquelle: markteinblicke.de

Da mussten die Experten wohl nochmal ganz genau auf die Zahlen schauen: Nur so lässt sich erklären, warum die Hugo Boss-Aktie (WKN: A1PHFF / ISIN: DE000A1PHFF7) nach Bekanntgabe der Quartalszahlen zunächst auf das höchste Niveau seit Herbst 2017 bei 78,62 Euro kletterte und wenigen Minuten ein Tagestief bei 75,76 Euro markierte.

Der Modekonzern setzte von Januar bis März rund 650 Millionen Euro um, und damit nahezu genauso viel wie im Vorjahr. Währungsbereinigt wäre es allerdings um rund fünf Prozent nach oben gegangen. Beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) kam es hingegen zu einem kleinen Plus von 99 Millionen Euro. Beim Konzerngewinn ging es rund drei Prozent auf nahezu exakt 540 Millionen Euro nach oben.

Hugo Boss-Chart: boerse-frankfurt.de

Diskussionswürdig ist auch der Ausblick: Dabei soll das operative Ergebnis im Gesamtjahr stabil bleiben. Beim Umsatz soll es hingegen währungsbereinigt im optimalen Fall um fünf Prozent nach oben gehen. Hier hatten die Experten bislang etwas mehr erwartet. In Summe stellte aber das gesamte Zahlenwerk auch nach dem Nachrechnen keine große Überraschung dar. Deshalb erholte sich die Boss-Aktie auch wieder und notiert am Mittag kaum verändert um 78 Euro…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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