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Dank der gestiegenen Volatilität an den Aktienmärkten und des höheren US-Leitzinses, erzielte die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) im 1. Quartal 2018 einen deutlichen Erlös- und Ergebnissprung. Zudem sollen bis Ende 2020 die jährlichen operativen Kosten um ca. EUR 100 Mio. gesenkt werden.

Senkung der operativen Kosten durch Stellenstreichungen

Bis Ende 2020 sollen die jährlichen operativen Kosten um ca. EUR 100 Mio. gesenkt werden, um die Rendite zu verbessern. Dabei sollen Stellenstreichungen eine zentrale Rolle spielen. Im Zuge des Umbaus könnten ca. 300 Beschäftigte gehen. Eine genaue Zahl wurde jedoch noch nicht durch die Deutsche Börse kommuniziert. Sie könnte auch noch angepasst werden, wenn alle Details der Strategie stehen und die neu bestellten Vorstände ihre Arbeit aufgenommen haben.

Um dieses Ziel im Rahmen der „Roadmap 2020“ zu erreichen, würden Einmalkosten in Höhe von EUR 200 Mio. entstehen, die zum größten Teil noch im laufenden Jahr 2018 anfallen werden. „Der Großteil davon wird für Personalkosten verwendet werden“, sagte Finanzchef Gregor Pottmeyer. Bis 2020 sollen die Nettoerlöse um mindestens 5% pro Jahr steigen und der Gewinn um ca. 10-15%.

Bei der Verkündung der Strategie hat die Deutsche Börse auch verdeutlicht, dass sie in neue Technologien investieren will und an anderer Stelle Personal aufbauen will, so dass es Ende 2020 insgesamt mehr Beschäftigte geben wird. Nachdem sich der Frankfurter Börsenbetreiber in den Jahren 2016 und 2017 auf die gescheiterte Fusion mit der London Stock Exchange fokussierte, werden interne Optimierungsprozesse auf breite Akzeptanz stoßen, berichtet das Handelsblatt.

Die Unternehmenskennzahlen im Überblick

Dank der gestiegenen Volatilität an den Aktienmärkten und des höheren US-Leitzinses, erzielte die Deutsche Börse im 1. Quartal 2018 einen deutlichen Erlös- und Ergebnissprung. Die Nettoerlöse stiegen um 11% auf EUR 692 Mio. gegenüber Q1/2017 (EUR 623 Mio.), berichtete das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg sogar um 15% auf EUR 438 Mio. (EUR 380,2 Mio. in Q1/2017). Die Analysten-Erwartungen wurden damit deutlich übertroffen.

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