Bildquelle: © Niels Thies / Deutsche Bundesbank

Original abrufbar unter Trading-Treff.de bezieht sich auf die aktuelle Entwicklung im Edelmetall Gold.

Erneut schwächer hat sich der Goldpreis in der Vorwoche präsentiert. Damit erreicht der Goldpreis das Tief der Konsolidierung und steht nun für Trader an einer wichtigen Marke. Worauf es dabei zu achten gilt, ist Inhalt der folgenden Gold-Chartanalyse.

 

Range im Chartbild weiterhin intakt

Der abgebildete Wochenchart des in New York gehandelten Gold-Futures zeigt die Kursentwicklung seit Juli 2016 auf. Jede abgebildete Kerze (Candlestick) stellt dabei die Kursbewegung einer Woche dar, bei einem letzten Kurs in der vergangenen Woche von 1.316 Dollar. Sie sehen dabei deutlich die Trading-Range:

Goldpreis Chartanalyse
Wochenchart des Gold-Futures

 

Klar zu erkennen ist, dass der Trend des Wochencharts seitwärts gerichtet ist. Doch was kann man noch ablesen?

 

Goldpreis im Wochenchart seit 15 Wochen in Trading Range

Der Goldpreis bewegt sich seit 15 Wochen in einer ausgeprägten Konsolidierung zwischen 1.300 und 1.370 Dollar, wie man im Chart anhand der grau hinterlegten Fläche sehen kann. Es liegt also ein Seitwärtstrend vor. In der aktuellen Woche wurde das Tief dieser Konsolidierung bei 1.303 (Märztief) erreicht.

 

Wochen-Kurskerze negativ, aber vom Wochentief erholt

Nachdem der Goldpreis noch vor drei Wochen neues Jahreshoch bei $1.369,4 erreichte, wobei auch das Vorjahreshoch bei 1.362,4 Dollar kurz überschritten wurde, konnten die Kursgewinne nicht gehalten werden, so dass der Goldpreis in den darauf folgenden drei Wochen wieder zurück in die Trading-Range gefallen ist und das Tief der Konsolidierung bei 1.303 erreichte. Zum Wochenschluss konnte sich der Goldpreis wieder etwas erholen, so dass die Wochenkerze in der Mitte ihrer Handelsspanne geschlossen hat.

 

Aufwärtstrendlinie weiter intakt

Die relevante Aufwärtstrendlinie verbindet das Tief von Dezember 2016 mit dem Tief auf Juli 2017 und wurde in der vergangenen Woche kurz unterschritten. Der Wochenschlusskurs liegt jetzt auf der Aufwärtstrendlinie.

 

Goldpreis notiert unter 20-Wochen GD

Der Goldpreis hat in der aktuellen Woche den noch steigenden 20 Wochen Gleitenden Durchschnitt (blaue Linie) unterschritten und darüber geschlossen, was negativ zu werten ist.

Der grüne Linie des 50-Wochen-GD ist weiter am steigen und der Goldpreis bewegt sich darüber.

Der sehr langfristig angelegte 200 Wochen GD bewegt sich seitwärts und notiert aktuell bei 1.235,8 Dollar (braue Linie im Chart).

Aus Sicht dieser Trendindikatoren liegt noch ein positives Chartbild vor und tendenziell weiter steigende Kurse sind noch möglich. Dies erfahren Sie direkt von mir im  Gold- und Silberaktien-Report.

 

Fazit dieser Gold-Chartanalyse

Der abgebildete Wochenchart kann noch als verhalten positiv eingeschätzt werden. Vermutlich liegt weiteres Aufwärtspotential für den Goldpreis vor, welches zunächst bis zum Hoch des Jahres 2016 bei 1.377,5 Dollar und dann bis zum Hoch des Jahres 2014 bei 1.392,6 Dollar führen könnte.

Erst ein Wochenschlusskurs unter der wichtigen 1.300 Dollar-Marke würde das verhalten positive Chartbild neutralisieren.

 

Bis zum nächsten Mal sagt Ihr Karsten Kagels von Kagels-Trading.de

 

Dieser Beitrag wurde von trading-treff.de zur Verfügung gestellt. Dort gibt es Analysen, Wissen und Emotionen zum Trading.

Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Trading-Treff.de / Pressefoto © Deutsche Bundesbank

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