Bildquelle: markteinblicke.de

US-Präsident Donald Trump steht heute Abend mit der Ankündigung zum Atomabkommen mit dem Iran mal wieder im Rampenlicht der Börsen. Er hat es in der Hand, ob der Ölpreis bald bei 80 US-Dollar notieren wird. Allzu optimistisch sollte man da allerdings nicht sein, denn auch der US-Präsident weiß, dass er mit einer Aufkündigung des Abkommens Unruhe am Markt verbreiten wird.

Fakt ist allerdings, dass sich im Ölpreis hartnäckig eine geopolitische Risikoprämie aufgebaut hat, die sich durch eine entsprechende Ankündigung nur noch einmal rechtfertigen würde. Der durch einen fallenden Euro und steigenden Ölpreis für die Eurozone aufbauende Inflationsdruck könnte auch am deutschen Aktienmarkt bald wachsende Zinssorgen auslösen. Autofahrer trifft der Ölpreisanstieg bei einer zeitgleich fallenden Währung gleich doppelt.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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