So wird der Montag an der Börse

Die Fed beherrscht das Marktgeschehen | Neuer Anlauf für den DAX

Bildquelle: markteinblicke.de

Nach den deutlichen ersten Reaktionen auf die Leitzinssenkung der Fed, zeigten sich die US-Börsen zum Ende der Vorwoche wenig bewegt. Die Montags-Futures sprechen wiederum für einen leicht positiven Wochenauftakt.

Heard in New York

Den Freitaghandel hatte der NASDAQ Composite mit einem leichten Minus von 0,4 Prozent auf 17.948 Punkte beendet. Im S&P 500 lag das Minus bei 5.702 Zählern, während der Dow Jones 0,1 Prozent an Wert und auf einem Rekordhoch sowie oberhalb der Marke von 42.000 Punkten schließen konnte. Angesichts der am Freitag anstehenden Veröffentlichung der neuesten PCE-Daten bleibt auch in dieser Woche die Geldpolitik der Fed marktbeherrschend.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montagmorgen weitegehend stärker. Allerdings hielten sich die Bewegungen eher in Grenzen, da beispielswiese in Japan der Handel zu Wochenbeginn feiertagsbedingt ausfiel.

So steht´s um den DAX

Nach einem kleinen Rücksetzer zum Ende der Vorwoche, zeigt sich der DAX am Montag wieder stabiler. Zumal das technische Umfeld laut Einschätzung der Helaba-Analysten konstruktiv bleibt, denn die Indikatoren würden mehrheitlich steigen und der DMI stünde dabei auf Kauf. „Darüber hinaus konnte sich der DAX über der der 21-Tagelinie bei 18.653 Punkten halten“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 23.09.2024, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Um wieder nach oben drehen zu können, müsste der DAX im ersten Schritt erneut über das Juli-Top bei 18.779 steigen und danach auch das Zwischenhoch vom 28. Mai (18.855) sowie das Mai-Top (18.893) überbieten. Darüber wäre dann Platz für einen Sprint an das Verlaufshoch vom 3. September bei 18.991, ehe die 19.000er-Barriere mit dem neuen Rekordhoch in den Fokus rücken würde. Oberhalb von 19.002 bzw. 19.045 wäre der Weg anschließend wieder frei von weiteren Widerständen.

Das Short-Szenario: Kann der deutsche Leitindex den Rücksetzer vom Freitag indes nicht kontern, sondern fällt stattdessen an bzw. unter die Auffangzone aus dem Top vom 5. September (18.678), dem Zwischenhoch vom 23. August (18.670) und den beiden Verlaufshochs vom 5. bzw. 23. Juli (18.650/18.647) zurück, wäre die nächste Unterstützung an der 18.500er-Marke zu finden. Verlieren die Notierungen auch diesen Halt, sollte mit einer Ausweitung der Korrektur bis an die mittelfristige 100-Tage-Linie (aktuell bei 18.416) und/oder bis zum kurzfristigen GD50 (18.365) gerechnet werden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL937J 16.554,86 8,54 21,93 EUR
Turbo OS UM9C8V 17.243,00 12,42 15,07 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL7LA7 21.014,83 8,20 22,84 EUR
Turbo OS UM8X5L 20.230,77 12,46 15,03 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 23.09.2024, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Gleich zu Beginn dieser Woche wird eine ganze Reihe von europäischen Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht. Morgen steht zudem die wichtige Veröffentlichung des ifo Geschäftsklimas auf dem Programm, während es in den USA am Freitag mit dem neuesten Deflator des privaten Konsums spannend werden sollte.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2024 an der Frankfurter Börse