Bildquelle: Pressefoto Grammer AG

Es war absehbar, dass es beim Autozulieferer Grammer (WKN: 589540 / ISIN: DE0005895403) schwieriger werden würde nach dem abgewehrten Übernahmeversuch durch die bosnische Investorenfamilie Hastor. Im ersten Quartal 2018 haben insbesondere im Automobilbereich die Auftragseingänge gelitten, weshalb sich letztlich auch der Umsatz ein wenig verringert hat. Im Unternehmen ging dieser im Jahresvergleich um knapp ein Prozent und in der „Automotive“-Sparte um gut sechs Prozent zurück. Der Nettogewinn sank von 14,0 auf 12,2 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr 2017 lag der Jahresüberschuss bei 32,4 Millionen Euro oder 2,67 Euro je Aktie. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von 683,3 Millionen Euro errechnet sich daraus ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 21.

Grammer-Chart: boerse-stuttgart.de

Trotz des schwierigen Jahresauftakts ist Grammer-Chef Hartmut Müller optimistisch: „Das erste Quartal ist für uns erwartungsgemäß verlaufen und wir sind mit der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden. Weltweit gibt es in allen Teilsegmenten eine hohe Nachfrage nach unseren innovativen Produkten. Insbesondere in unserer Heimatregion (EMEA) und in Asien (APAC) konnten wir weiter wachsen.“

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Grammer AG

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei