Bildquelle: Pressefoto Facebook

Die Panik in Deutschland über die Folgen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), englisch General Data Protection Regulation (GDPR), hat in den letzten Tagen deutschland- und europaweit für Unruhe gesorgt. Nun ist sie wirksam. Einer freut sich derweil bereits jetzt: Mark Zuckerberg von Facebook (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027).

Datenskandal? Welcher Datenskandal? Cambridge Analytica ist pleite. Die Öffentlichkeit und die Politik haben im jüngsten Datenskandal einen Schuldigen gefunden. Und Facebook? Nach zwei Befragungen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress bzw. dem EU-Parlament ist klar: Außer schönen Fotos mit einem Selfmade-Milliardär wird nicht übrig bleiben. Das spiegelt sich nirgends so schön wider, wie im Aktienkurs. Die anfängliche Furcht vor drastischen Maßnahmen ist perdu.

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Datenschutz wird klein geschrieben. In Europa und speziell in Deutschland wird das Datenschutz-Thema traditionell sehr hochgekocht. So auch im aktuellen Fall der DSGVO. Doch anstatt das Thema wirklich ernsthaft zu bedenken, wird sich im Klein-klein verzettelt.

Anstatt über die freigiebige Nutzung von Facebook, WhatsApp oder anderen sozialen Medien nachzudenken, wird über den Newsletter-Versand des Klein-Unternehmers, den Aushang von Spielerlisten in Sportvereinen oder die Weitergabe von Visitenkarten und der anschließenden Nutzung der abgedruckten Daten diskutiert.

Frühjahrsputz mal anders. Apropos Facebook. Im Zuge des Datenskandals wurde wieder einmal etwas aufgeräumt und öffentlichkeitswirksam gegen Fake Accounts, Spam und andere, gegen die Richtlinien des Netzwerks verstoßende Inhalte vorgegangen.

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FAZIT. Bisher konnte Facebook noch aus jeder Daten-Krise gestärkt hervorgehen. So war es aus dem Datenskandal um Cambridge Analytica und so wird es auch im Fall der DSGVO sein. Mark Zuckerberg wird im Zweifel einfach nochmal zum Fototermin nach Brüssel reisen und alles wird gut. Wer sich ernsthaft um seine Daten sorgt, muss einen weiten Bogen um Facebook und das Netz insgesamt machen. Ohne Daten wird das Internet wie wir es kennen nicht funktionieren. Wer verantwortungsvoll mit seinen preisgegebenen Daten, Bildern, etc. umgeht sollte sich vielleicht mal die Facebook-Aktie anschauen. Mark Zuckerberg ist ja nicht ohne Grund auf der Milliardärsliste vorne zu finden…

Wer von einem Anstieg der Facebook-Aktie ausgeht, kann mithilfe passender Hebelprodukte (WKN: MF1HCJ / ISIN: DE000MF1HCJ8) sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren. Für Shorties – sollte es solche geben – existieren ebenfalls genügend passende Produkte, bspw. dieses (WKN: MF1JKA / ISIN: DE000MF1JKA6).

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: Pressefoto Facebook

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