So wird der Montag an der Börse

"DAX-Indikatoren geben nach" | Die Fed bleibt im Gespräch

Bildquelle: markteinblicke.de

Nach einem turbulenten Start in den Börsenmonat Oktober, konnten die US-Börsen zumindest die Vorwoche positiv beenden.

Heard in New York

Der NASDAQ Composite beendete den Freitaghandel mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 18.137 Punkte, während der S&P 500 um 0,9 Prozent auf 5.751 Zähler zulegen konnte.

Im Dow Jones Industrial Average lag das Plus bei 0,8 Prozent auf 42.352 Punkte. In dieser Woche schauen Anleger neben den Fed Minutes auf die September-Verbraucherpreise. Diese werden am Donnerstag veröffentlicht.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Märkte zeigten sich am Montagmorgen weitgehend stärker. Besonders im Fokus stand der japanische Nikkei 225. Dieser verzeichnete ein Plus von 1,8 Prozent auf 39.332 Punkte. Das Interesse galt vor allem Nintendo, da der Staatsfonds aus Saudi-Arabien seinen Anteil an dem Videospiele-Unternehmen steigen möchte.

So steht´s um den DAX

Der DAX konnte sich zu Beginn der neuen Börsenwoche nicht nach oben arbeiten, nachdem es in der Vorwoche zu einigen Verlusten gekommen war. Stattdessen folgen weitere Verluste. Allerdings steht laut Einschätzung der Helaba-Analysten der DMI noch auf Kauf.

„Der ADX aber beginnt zu sinken und auch andere Indikatoren geben nach. Der DAX konnte sich am 38,2 %-Retracement (19.001) stabilisieren. Eine weitere Unterstützung fände sich bei 18.841 an der 21-Tagelinie. Einzig relevanter Widerstand scheint das Allzeithoch bei 19.491 zu sein“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 07.10.2024, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Kann der Index zum Start in die neue Woche an die Aufwärtstendenzen vom Freitag anknüpfen, müsste es im nächsten Schritt über 19.250 gehen, wo sich zuletzt ein kleinerer Bremsbereich herausgebildet hat. Nach einem Ausbruch über dieses Level hätten die Kurse dann wieder Platz für einen Sprint an das amtierende Allzeithoch vom 27. September bei 19.492 Punkten. Darüber wäre der Weg anschließend frei von weiteren Widerständen.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite lassen sich kleinere Haltelinien am Tagestief vom 26. September bei 19.088, dem Zwischenhoch vom 19. September bei 19.045 und an Verlaufshoch vom 24. September bei 19.029 antragen, ehe die 19.000er-Schwelle mit dem aktuellen Monatstief und die untere Kante des offenen Gaps vom 26. September bei 18.919 in den Fokus rücken würde. Unterhalb dieses Niveaus dürfte das Mai-Top bei 18.893 mit dem Zwischenhoch vom 28. Mai bei 18.855 auf den Prüfstand gestellt werden, bevor es zu einem Test des Juli-Tops bei 18.779 und/oder der Auffangzone zwischen 18.678/18.647 kommen könnte.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UM9N50 16.888,30 8,27 23,24 EUR
Turbo OS UM9XWR 17.658,45 12,34 15,57 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UH4P6N 21.445,38 8,54 22,47 EUR
Turbo OS UM5S74 20.749,66 12,34 15,55 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 07.10.2024, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

In dieser Woche werden Anleger unter anderem auf die Fed Minutes schauen. Diese werden am Mittwochabend veröffentlicht. Hierzulande wurden heute Morgen bereits die Daten zu den Auftragseingängen in der Industrie gemeldet.

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im August 2024 gegenüber Juli 2024 saison- und kalenderbereinigt um 5,8 Prozent gefallen. Die unter Druck stehende Autoindustrie verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4,7 Prozent.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2024 an der Frankfurter Börse