Bildquelle: Pressefoto STRABAG SE

Nach dem Rekordjahr 2017 konnte der österreichische Baukonzern Strabag (WKN: A0M23V / ISIN: AT000000STR1) nun auch einen guten Start in das Geschäftsjahr 2018 verbuchen. Und wieder einmal wurden einige Rekordwerte erzielt.

Strabag-Chart: boerse-stuttgart.de

Beispielsweise lag der Auftragsbestand auf einem neuen Höchststand. Mit einem Plus von 10 Prozent erreichte dieser Ende März 2018 einen Wert in Höhe von 17,67 Mrd. Euro. Auf Unternehmensseite freute man sich insbesondere über zahlreiche Großaufträge in den größten Märkten des Konzerns, allen voran in Ungarn, Polen und Deutschland. Die Umsatzerlöse wurden zu Jahresbeginn um 7 Prozent auf 2,36 Mrd. Euro nach oben geschraubt.

Auf der Ergebnisseite wurden einige Verluste verbucht. Dies liegt jedoch daran, dass im Winter nun einmal weniger gebaut wird. Im Vorjahresvergleich wurden die Verluste sogar eingegrenzt. Dabei ist es vor allem der Rekordauftragsbestand, der das Management optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Auch ein Grund, warum die 2018er-Jahresziele bestätigt wurden. Die Leistung wird bei 15 Mrd. Euro gesehen, während die EBIT-Marge erneut zumindest 3 Prozent betragen soll.

Quelle: de.4.traders.com

FAZIT. Die Strabag-Aktie hat ihre kurzfristige Erholung zuletzt gestoppt. Dies liegt aber auch zum Teil an dem wenig erfreulichen Gesamtmarktumfeld. Aktuell steht der Kampf um die wichtige 200-Tage-Linie bei etwas mehr als 34 Euro im Fokus. Sollte die Strabag-Aktie diese verteidigen und sich die Börsenstimmung wieder normalisieren, dürfte die anhaltend gute Konjunktur und starke Bautätigkeit den Österreichern weiter auf die Sprünge helfen.

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Bildquelle: Pressefoto STRABAG SE

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