Am gestrigen Dienstag entfernten sich die US-Börsen ein wenig von ihren Allzeithochs und nahmen sich eine Auszeit. Angeführt wurde der Ausverkauf von der Tech-Industrie. Hier hatte ASML für Negativschlagzeilen gesorgt.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Dienstaghandel mit einem Minus von 1,0 Prozent auf 18.315 Zähler. Dabei zeigte sich das Barometer sogar relativ robust, wenn man bedenkt dass NVIDIA fast 5 Prozent an Wert eingebüßt hatte.
Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,8 Prozent auf 42.740 Punkte, während der S&P 500 0,8 Prozent auf 5.815 Zähler verlor. Dabei konnten die Small-Caps eine Outperformance hinlegen, da der Markt offenbar immer mehr einen Trump-Sieg bei den kommenden US-Präsidentschaftswahlen einpreist und damit höhere Importzölle.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen weitgehend schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor mit einem Minus von 1,8 Prozent auf 39.180 Punkte besonders deutlich an Wert. Dabei folgten die asiatischen Märkte der Wall Street in die Verlustzone.
So steht´s um den DAX
Nach der jüngsten Rekordjagd und dem Sprung auf das Allzeithoch bei 19.633 Punkten sorgen Gewinnmitnahmen bei US-Technologiewerten auch im DAX für eine gewisse Schwäche.
Entsprechend verweisen die Helaba-Analysten darauf, dass der Aufwärtstrend intakt sei und sich das Barometer langsam der 20.000er Marke nähern würde. „Ob der laufende Impuls zu einem schnellen Test dieses psychologisch bedeutenden Niveaus ausreicht, bleibt aber abzuwarten“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Kann der DAX wieder über das September-Top bei 19.492 steigen und im Anschluss auch das Tageshoch vom Montag bei 19.518 überbieten, würden sich die Blicke direkt auf das neue Allzeithoch bei 19.634 richten. Oberhalb dieses Levels wäre der Weg dann erneut frei von weiteren Widerständen, sodass bereits über einen Hochlauf an die runde 20.000er-Barriere nachgedacht werden könnte.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite ist der erste Halt hingegen jetzt auf dem Niveau rund um 19.250 Zähler zu finden. Verlieren die Blue Chips diese Unterstützung, müsste mit einem Rücksetzer an die Auffangzone zwischen 19.088 und 19.029 Punkten bzw. mit einem Test der 19.000er-Marke gerechnet werden. Fällt der DAX unter die runde Tausender-Marke zurück, käme das bisherige Monatstief bei 18.912 als Haltestelle infrage. Darunter wäre das Mai-Top bei 18.893 mit dem Zwischenhoch vom 28. Mai bei 18.855 als mögliche Unterstützungen zu nennen.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UM9MZK | 17.209,82 | 8,56 | 22,76 EUR |
| Turbo OS | UP0Y3N | 17.908,15 | 12,34 | 15,79 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UL62EJ | 21.695,82 | 8,78 | 22,16 EUR |
| Turbo OS | UP123E | 21.035,03 | 12,48 | 15,61 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 16.10.2024, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute schauen Anleger vor allem auf Inflationsdaten aus Großbritannien. Dabei ist die Inflation im Vereinigten Königreich im September drastisch auf 1,7 Prozent abgesunken und liegt zum ersten Mal seit über drei Jahren unter dem Zielwert der Bank of England.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








