Bildquelle: markteinblicke.de

Im bisherigen Jahresverlauf ist die Commerzbank-Aktie (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) nach der Deutschen Bank der zweitschlechteste DAX-Performer. Die italienische Regierungskrise hat die Finanzwerte noch einmal ordentlich unter Druck gebracht. Am Freitag herrschte jedoch große Erleichterung.

Zum Ende dieser Handelswoche konnten sich die Commerzbank und die Deutsche Bank gemeinsam an die DAX-Spitze setzen. Vergessen war wohl der Umstand, dass der europäisch-amerikanische Handelsstreit nun eskalieren könnte. Stattdessen waren Investoren froh zu erfahren, dass es in Italien nun doch sehr bald eine Regierung, die nicht gleich aus der Eurozone austreten möchte, geben soll.

Commerzbank-Chart: boerse-stuttgart.de

Auch deshalb dürften die Analysten bei RBC Capital der Commerzbank-Aktie noch einiges zutrauen. Es bleibt bei der „Sector Perform“-Einstufung, allerdings wurde das Kursziel für den DAX-Wert von 11,85 auf 10,50 Euro nach unten gefahren. Die letztjährige Kursrallye der Commerzbank-Aktie war der Hoffnung auf steigende Zinsen geschuldet. Diese könnten aus Analystensicht übertrieben sein.

FAZIT. Auch wenn sich die Lage in Italien nun wieder etwas entspannt hat, hat sich Stimmung rund um die Commerzbank-Aktie aus charttechnischer Sicht verdüstert. Außerdem hat die Commerzbank, wie auch die Deutsche Bank, Probleme auf der Ertragsseite. Zumindest dürfen sich nach den jüngsten Kursstürzen Schnäppchenjäger wieder austoben. Und dann gibt es ja auch noch die allseits gegenwärtigen Übernahmespekulationen.

Wer auf einen Aufwärtstrend der Commerzbank-Aktie setzt und sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HU8CMY / ISIN: DE000HU8CMY0) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HX1794 / ISIN: DE000HX17941) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Commerzbank-Aktie zu setzen.

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