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Der Mai ist vorbei und damit auch einer der kürzesten Handelsmonate des Jahres – zumindest, wenn man die zahlreichen Feiertage berücksichtigt. Für den DAX war es letztlich ein verlorener Monat – er notiert fast unverändert. Dies lag aber vor allem an der schwachen Performance der letzten Handelswoche, die von zwei Themen überschattet wurde:

Trumps US-Strafzölle und die Italien-Krise. Letztere scheint sich durch die neuerliche Regierungsbildung und die Abwendung von Neuwahlen zumindest fürs erste in Lauf aufgelöst zu haben. Bei den Zöllen ist derweil das eingetreten, was schon lange befürchtet wurde. Es bleibt die Frage, wie es die deutsche Wirtschaft verkraftet. Das werden wir aber wohl schon in den nächsten Wochen erfahren.

Deutschland

Mit einem Kursminus von knapp 40 Prozent ist die Deutsche-Bank-Aktie im bisherigen Jahresverlauf der mit Abstand schlechteste DAX-Performer. Die italienische Regierungskrise und die Sorgen vor einem Italexit haben die Finanzwerte zusätzlich unter Druck gesetzt. Als hätte der deutsche Branchenprimus nicht auch so schon genug um die Ohren.

Im bisherigen Jahresverlauf ist die Commerzbank-Aktie nach der Deutschen Bank der zweitschlechteste DAX-Performer. Die italienische Regierungskrise hat die Finanzwerte noch einmal ordentlich unter Druck gebracht. Am Freitag herrschte jedoch große Erleichterung.

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Der Frankfurter DAX kam im Mai nicht vom Fleck – die runde 13.000er-Marke bleibt damit im Visier

Trotz der Rekordabsätze von Mercedes-Benz muss Daimler derzeit mit einigem Gegenwind fertig werden. Vor allem in der Diesel-Frage. Auch US-Präsident Donald Trump entscheidet über das Schicksal der Schwaben. Umso erleichterter wird man beim DAX-Konzern feststellen, dass man derzeit auf dem wichtigsten Automarkt der Welt ein hohes Tempo an den Tag legen kann.

Nach einer Erfolgsmeldung konnte die Evotec-Aktie endlich wieder mehr Schwung an den Tag legen. Allerdings gefährden die allgemeinen Marktunsicherheiten und die steigenden Kosten beim Hamburger Biotechnologieunternehmen die Erholungsrallye.

International

Tesla geriet zuletzt ordentlich unter die Räder. Dass man selbst vorgegebene Produktionsziele nicht immer einhält ist ja schon bekannt und kein großer Aufreger mehr. Allerdings war es Chef und Gründer Elon Musk, der bei der Medienarbeit nicht immer ein glückliches Händchen bewies. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden.

Nach dem Rekordjahr 2017 konnte der österreichische Baukonzern Strabag nun auch einen guten Start in das Geschäftsjahr 2018 verbuchen. Und wieder einmal wurden einige Rekordwerte erzielt. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Unternehmensdaten stehen in der kommenden Woche keine Highlights an.

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