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Die Renditen für dreijährige italienische Staatsanleihen haben sich erst verdreifacht und dann wieder gedrittelt, und das alles in nur einer Woche. Während man darüber streiten kann, ob diese Beruhigung nachhaltig ist, nützt es für den Moment den Aktienmärkten, an denen so getan wird, als hätte es den gestrigen Tag gar nicht gegeben.

Starke Arbeitsmarktdaten bei geringem Inflationsdruck sind die Mischung an statistischen Daten, die die Käufer vom Vormittag sehen wollten. Am Ende bleibt es aber bei einer – zunächst – bloßen technischen Gegenbewegung, denn die wirklichen technischen Knackpunkte liegen bei 12.900 Punkten im DAX und 2.742 Punkten im S&P 500 Index und damit noch ein gutes Stück vom aktuellen Kursgeschehen entfernt. Alles dazwischen ist Geplänkel und entspricht einer bloßen Fortsetzung der Schaukelbörse der vergangenen Tage.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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