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Der Smartphone-Markt scheint sich derzeit in einer Art Dämmerzustand zu befinden. Neue Modelle werden bei weitem nicht mehr so euphorisch aufgenommen, wie noch vor Jahren. Das bekam zuletzt vor allem Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) zu spüren. Doch bald dürfte die Euphorie zurückkehren. Stichwort 5G!

Gesättigter Markt? Wenn jeder das gewünschte Produkt hat, muss sich ein Hersteller etwas einfallen lassen. Immer gut, wenn da der technische Fortschritt greift und die vorhandenen Produkte von ganz allein ersetzt werden müssen. Das dürfte in der Form auch auf dem Smartphone-Markt zutreffen. IDC taxiert den Absatz für Smartphones für das laufende Jahr auf rund 1,46 Milliarden Geräte (-0,2 Prozent). Doch das diese Stagnation dürfte sich mit dem ab 2020 eingeführten Mobilfunkstandard 5G ändern. Dann werden flächendeckend neue Geräte benötigt – sofern man die höhere Geschwindigkeit nutzen will.

Infografik: Revitalisiert 5G den Smartphone-Markt? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Apple-User sind Vorreiter. Wenn es um neue technische Dinge im Mobilfunkbereich geht, sind Apple-User traditionell vorne mit dabei. Als Early-Adopter ist ihnen das quasi in die Nutzer-DNA gelegt. Mit 5G steht hierbei also die nächste Revolution ins Haus. Vielleicht werden wir bereits auf der kommenden Entwicklerkonferenz WWDC schlauer, was die Ideen von Apple rund um 5G angeht. Themen wie die bereits durchgesicherte Augmented Reality (AR) benötigen höhere Datenmengen und sind daher von 5G abhängig.

Apple-Chart: boerse-stuttgart.de

FAZIT. Zuletzt war es bereits Apple gelungen, ohne 5G, bei den Absatzzahlen des iPhone zu überraschen. Wenn nun dieses Thema allmählich sich auch bei den Anlegern herumspricht, dürfte die Begeisterung zunehmen und auch den Unternehmenswert weiter vorantreiben. Schließlich will die Billionen-Grenzen geknackt werden. Hinzu kommt, dass Apple ja bereits mit einem vermeintlich „langweiligen“ Produkt wie einer Smartwatch einen kompletten Markt aufgerollt und (wieder einmal) neue Standards gesetzt hat.

TIPP. Wem die Apple-Aktie inzwischen optisch zu teuer ist, könnte alternativ mit einem Faktorzertifikat mit deutlich weniger Einsatz sogar gehebelt auf Apple setzen. Denkbar wäre etwa das flatex Faktor 4x Long Apple emittiert von Morgan Stanley (WKN: MF1HAV / ISIN: DE000MF1HAV7). So oder so, werden Anleger vermutlich noch lange viel Freude an dem iPhone-Hersteller haben.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

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Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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