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Die Korrektur der Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) scheint kein Ende zu finden. Bis auf 22,97 Euro ist der Titel in der Vorwoche abgestürzt, nachdem noch im Dezember Preise von bis zu 31 Euro für pro Anteilsschein bezahlt worden waren. Die Korrektur wird von den Analysten vor allem mit den hohen Integrationskosten für die Air-Berlin-Übernahme begründet. Aber auch steigende Kerosin-Preise, Angst vor neuen Krisenherden auf der Welt sowie der erfolgte Dividenden-Abschlag zogen das Papier nach unten.

Lufthansa-Chart: boerse-stuttgart.de

Und dies geschieht ausgerechnet nachdem die Kranich-Airline in 2017 das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielte. Dabei geht Firmenchef Carsten Spohr davon aus, dass auch in 2018 ein Ergebnis in der Nähe des Vorjahresrekords möglich ist. Heute allerdings, machen die Marktteilnehmer andere Gründe für das deutliche Kursplus von rund 2,5 Prozent auf rund 24 Euro verantwortlich, nämlich die Probleme der europäischen Konkurrenz, insbesondere bei Air France-KLM. Auch Spohr bleibt optimistisch: Am Rande der Generalversammlung des Branchenverbands IATA in Sydney äußerte er die Erwartung einer Rekordauslastung seiner Flugzeuge im Sommer…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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