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Die Gegenbewegung im Euro nach oben hat dem Deutschen Aktienindex heute kräftig in die Suppe gespuckt. Was am Morgen so hoffnungsvoll begann und danach aussah, als könne der DAX die Hürden nehmen, die ihn von der 13.000er Marke trennen, wurde im Tagesverlauf Stück für Stück wieder zerstört. Auch an der Wall Street ist den Investoren nach der Rally noch nicht klar, wie sie sich vor dem anstehenden G7-Gipfel positionieren sollen und ob vielleicht schon zu viele Vorschusslorbeeren verteilt worden sind.

Technisch betrachtet ist die Situation am deutschen Aktienmarkt zwar weiter bullisch, solange sich der DAX über 12.650 halten kann. Das Ziel lautet übergeordnet 13.151 Punkte. Da müssen aber die Wall Street und die amerikanische Handelspolitik mitspielen, die zuletzt eher erratisch verlaufen ist. Anleger sollten sich hinsichtlich des Themas Strafzölle am Wochenende auf weitere verwirrende Signale einstellen.

So kam es auch am heutigen Handelstag nicht zu einem Ausbruch im DAX über seine 20-Tage-Linie. Der Markt ist scheinbar immer noch zu schwach, um den Widerstand bei 12.910 Punkten nach oben zu durchbrechen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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