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Die Isolation Trumps im internationalen Staatenverbund wurde am Wochenende auf dem G7-Treffen erneut bestätigt. Nachdem die Abschlusserklärung bereits vor einem Jahr fast scheiterte, ließ Trump es dieses Mal ganz platzen. Die Finanzmärkte allerdings sehen die Situation noch gelassen. Der positive Trend vor allem an der Wall Street aus der vergangenen Woche setzt sich fort.

Die Themen dieser Woche sind das anstehende Treffen zwischen Trump und dem nordkoreanischen Diktator in Singapur sowie die Sitzungen der drei großen Zentralbanken der Welt. Auf eine weitere Zinsanhebung der US-Notenbank sind die Börsen bereits hinlänglich vorbereitet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed an der Zinsschraube dreht, liegt mit mehr als 90 Prozent so gut wie sicheren Bereich. Der Euro wird heute Morgen gestützt von einem kräftigen Rückgang der Renditen von italienischen Staatsanleihen, nachdem sich der neue Finanzminister für die Gemeinschaftswährung ausgesprochen hat.

Dem Deutschen Aktienindex muss im Wochenverlauf der Sprung über die Vorwochenhochs bei 12.925 Punkte gelingen, um ein Signal in Richtung 13.151 Punkte zu setzen. Dass der DAX die Unterstützung bei 12.615 Punkten am Freitag halten und darauf Kursgewinne aufbauen konnte, ist ein positives Signal. Die Trendumkehr vom Freitag färbt die Stimmung für die erste Wochenhälfte grundsätzlich positiv.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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