Bildquelle: markteinblicke.de

Da bringt ein Unternehmen Anfang Juni eine Tochtergesellschaft mehr oder minder erfolgreich an die Börse und schon rutscht der eigene Aktienkurs massiv in den Keller. Geschehen ist dies bei der Beteiligungsgesellschaft Mutares (WKN: A0SMSH / ISIN: DE000A0SMSH2), welche die STS Group (WKN: A1TNU6 / ISIN: DE000A1TNU68) am 1. Juni 2018 auf das Parkett schob. Okay, die Mutares-Aktie war im Vorfeld der Aktienplatzierung von STS, einem Nutzfahrzeug-Systemlieferant, stark gefragt. Im Zuge der ersten Gerüchte eines möglichen IPOs ging es bis auf 20,50 Euro nach oben, womit auch das Rekordhoch von 22 Euro wieder greifbar war. Dann fiel das Papier bis auf 10,60 Euro. Aktuell wird der Titel bei 12,40 Euro gehandelt.

Mutares-Chart: boerse-stuttgart.de

Der Hauptgrund für die kräftige Korrektur: Die Platzierung der STS-Anteile verlief nicht völlig reibungslos. Vielmehr musste der Altaktionär sowohl beim Preis als auch beim platzierten Volumen Abstriche machen, da die Nachfrage zu gering war. Immerhin sammelte die Tochter, an der Mutares nun noch rund 62 Prozent hält, frische Mittel von mehr als 31 Millionen Euroein, die nun für Neuinvestitionen zur Verfügung stehen.

Spannend machen das Mutares-Papier nun aber drei Dinge…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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