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Es war die Woche der Notenbanken. Erst hat die US-Notenbank Fed die Leitzinsen erhöht, dann folgte die EZB mit dem Ende des Anleihekaufprogramms. Doch die Börsianer nahmen dies alles gelassen auf. Denn: Die Entscheidungen waren schon lange vorbereitet und in den Kursen eingepreist. Der DAX übersprang sogar die Marke von 13.000 Punkten. Ein Grund zu Feiern. Außerdem ist Geldpolitik eben auch nur Politik.

Unternehmensseitig stand eindeutig Volkswagen im Fokus. Die Milliardenstrafe klingt auf den ersten Blick viel, ist aber dennoch bereits bilanziell abgehakt und kursseitig sowieso ein Null-Event. Bleibt nur noch die Frage, ob die europäischen Verbraucher auf Dauer leer ausgehen, oder sie auch etwas bekommen. Das Land Niedersachsen freut sich derweil auf eine ganz besondere „Sonderdividende“… mit anderen Bundesländern geteilt werden muss das Geld übrigens offenbar nicht.

Deutschland

Bei Daimler dürfte man sich derzeit wünschen, nur in China Autos zu verkaufen. Während es für die Pkw-Marke Mercedes-Benz auf dem weltgrößten Automarkt rund läuft, bereiten andere Märkte den Schwaben Probleme. Insbesondere der europäische Heimatmarkt.

Die Deutsche Post erwartet für das Jahr 2018 einen Gewinnrückgang in der Brief-und Paketsparte. Der Konzern trennt sich daher von Jürgen Gerdes, der einst diese Sparte leitete. Mehr dazu hier.

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Der Frankfurter DAX konnte Dank der EZB endlich wieder die runde 13.000er-Marke hinter sich lassen

Anleger haben (vorerst) den Glauben an Heidelberger Druck verloren. Nicht so die Analystenzunft. Diese glaubt weiterhin fest an ein Comeback des Druckmaschinenherstellers. Mehr dazu hier.

An den Börsen geht es derzeit verrückt zu. Insbesondere im Technologiebereich. Wirecard sorgt ohnehin mit einer beeindruckenden Rekordjagd für Furore. Nun wurde die Stimmung rund um den Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München zusätzlich durch das fulminante Börsendebut des Branchenkonkurrenten Adyen angeheizt. Mehr dazu hier.

International

Als so etwas wie das Google Chinas ist Baidu geradezu prädestiniert, um vom wachsenden chinesischen Internetmarkt zu profitieren. Allerdings heißt dies nicht, dass nicht auch der Marktführer mit Unwägbarkeiten zu kämpfen hätte. Mehr dazu hier.

Bei Tesla geht es immer noch sehr turbulent zu. Nachdem zuletzt vor allem Elon Musk in die Kritik geraten ist, scheint der Chef und Gründer des kalifornischen Elektrowagenbauers nun einiges an verlorenem Anlegervertrauen zurückgewonnen zu haben. Das heißt jedoch nicht, dass nun Ruhe einkehrt. Mehr dazu hier.

Das für europäische Banken (Italien, Handelsstreit) alles andere ideale Börsenumfeld trug auch dazu bei, dass die Aktie der Erste Group im bisherigen Jahresverlauf keine Bäume ausreißen konnte. In dieser Woche hat sich das ATX-Papier jedoch wieder gefangen. Der Beginn einer Erholungsrallye?

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Unternehmensdaten stehen in der kommenden Woche keine Highlights an.

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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