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Die EZB gibt es, Donald Trump nimmt es. Nach diesem Motto lässt sich der heutige Freitagshandel zusammenfassen. Von den DAX-Gewinnen am Donnerstag ist am Freitag nichts mehr zu sehen.

Das war heute los. Während DAX-Anleger gestern Nachmittag noch das Vorhaben der EZB, die Leitzinsen noch lange Zeit auf ihrem Rekordtief zu belassen, feierten, sorgte heute die Ankündigung Donald Trumps, Strafzölle auf Importe aus China zu erheben, für schlechte Stimmung. Die USA belegen mehr als 1.100 chinesische Produkte im Wert von rund 50 Mrd. US-Dollar mit Strafzöllen von 25 Prozent. Auch die Antwort aus Peking ließ nicht lange auf sich warten, was insbesondere die Marktteilnehmer in den USA, aber auch Investoren hierzulande beunruhigte. Dass außerdem noch großer Verfallstag an den Terminbörsen, der sogenannte Hexensabbat, war, spielte in diesem Umfeld keine Rolle mehr.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX setzten heute vor allem die Energieversorger ihre Siegesserie fort. Die E.ON-Aktie (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) legte dabei in der Spitze etwas mehr als 2 Prozent an Wert zu. Einmal mehr war es die Aussicht auf höhere Strompreise, die E.ON & Co beflügelte.

Mit einem Kursminus von zeitweise mehr als 4 Prozent zählte die Commerzbank-Aktie (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) erneut zu den größten DAX-Verlierern. Genauso wie im Fall anderer europäischer Banken hatten Anleger auf steigende Zinsen gehofft. Nach der EZB-Sitzung vom Donnerstag ist jedoch klar, dass diese erst einmal auf sich warten lassen dürften.

Das steht in der kommenden Woche an. In dieser Woche konzentrierten sich Anleger auf die Notenbanksitzungen bei der Fed und der EZB. Am kommenden Donnerstag ist die Bank of England an der Reihe. Sehr interessant dürfte auch das am Freitag, den 22. Juni, stattfindende OPEC-Treffen werden. Anleger fragen sich, ob die Öl-Förderbeschränkungen aufrechterhalten werden. Am Freitag werden zudem einige Einkaufsmanagerindizes mehr Aufschluss darüber geben, ob sich die Konjunktur abkühlt.

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