Bildquelle: markteinblicke.de

Die Anleger im DAX schauen voller Sorgen gen USA. Nachdem US-Präsident Trump am Freitag Strafzölle für chinesische Waren angekündigt hat, reagierte China seinerseits. Die Furcht vor einem Handelskrieg ist groß. Vorbei ist auch die Euphorie nach der EZB-Entscheidung zum langsamen Ende des Anleihekaufprogramms.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -1,0% 12.882
MDAX -0,7% 26.769
TecDAX -0,3% 2.854
SDAX -0,8% 12.554
Euro Stoxx 50 -1,0% 3.471

Die Topwerte im DAX sind die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) und die Finanzwerte. Die Zugewinne halten sich aber in Grenzen, da die Stimmung ansonsten schlecht ist. Größter Verlierer im DAX ist adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Die überraschende Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen das Team aus Mexiko hat die Furcht vor einem Vorrundenaus auf das Tablet gebracht. Ebenfalls unter Druck steht die Aktie von Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039), nachdem AUDI-Chef Stadler im Zuge der Dieselgate-Ermittlungen festgenommen wurde.

In der zweiten Reihe können dagegen Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) mit einem neuen Auftrag und Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) mit einer neuen Kooperation punkten. Beim Online-Möbelhändler Home24 (WKN: A14KEB / ISIN: DE000A14KEB5) freut man sich über den erfolgreichen Börsengang.

DAX-Chart: boerse-stuttgart.de

DAX long

DAX short

WKN

HU7H6N

HW9PVT

Basispreis (Strike)

9.841,97 Pkt.

15.984,28 Pkt.

Knock-out-Barriere

9.930,00 Pkt.

15.900,00 Pkt.

Einlösungstermin

open end

open end

Hebel

4,23

4,16

Kurs (18.6.18 12:02)

30,34 EUR

31,05 EUR

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Montagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1599 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Freitagmittag auf 1,1596 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8624 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Montagmittag im Plus. Zuletzt war WTI mit 64,78 US-Dollar je Barrel 0,6 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 1,5 Prozent auf 74,06 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.281 US-Dollar je Unze (+0,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,6% 24.966
NASDAQ100-Future -0,6% 7.239
S&P500-Future -0,5% 2.771

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