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Die negativen Themen der vergangenen Tage haben sich zu Beginn der neuen Handelswoche erneut klar durchgesetzt. Vor allem der drohende Handelskrieg der USA mit China und der EU schlug den Anlegern aufs Gemüt.

Das war heute los. Noch zu Beginn des Montagshandels hatte es nicht so düster ausgesehen. Doch die negative Stimmung vieler Anleger in Bezug auf die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump und deren Folgen für die Weltwirtschaft belastete den DAX zunehmend. Der Fall der Marke von 13.000 Punkten war dabei reine Formsache. Hinzu kamen negative Meldungen von Einzelwerten, die ebenfalls auf die Stimmung drückten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnten sich lange Zeit die Finanztitel leicht im Plus halten, aber im Handelsverlauf drehten dann alle deutschen Blue Chips ins Minus. Größter Verlierer war die Aktie von Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039). Die Wolfsburger holt wenige Tage nach dem Milliarden-Bußgeld der Dieselgate-Skandal erneut ein. Dieses Mal in Form der Ingolstädter Tochter Audi. Dessen Chef, Rupert Stadler, wurde aufgrund eines Haftbefehls der Münchener Staatsanwaltschaft festgenommen und in Untersuchungshaft genommen, da ihm Verdunklungsgefahr vorgeworfen wurde. Die VW-Aktie knickte nach Bekanntgabe der Meldung um zeitweise fast 4 Prozent ein.

Ebenfalls unter Druck befand sich am Montag die Aktie von adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Der Sportartikelhersteller ist Ausrüster der deutschen Fußballnationalmannschaft, die am Sonntag mit einer unerwarteten Niederlage gegen Mexiko in die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland startete. Nachdem die Aktie von adidas im Vorfeld der WM deutlich anzog, sind Anleger nun enttäuscht, dass der positive Effekt der WM durch das schlechte Spiel der Deutschen geringer ausfällt. Am Montag gab die adidas-Aktie zeitweise mehr als 3 Prozent nach.

Das steht am Dienstag an. Deutsche Anleger dürften interessiert auf die am Morgen veröffentlichte Konjunkturprognose 2018/2019 des ifo Instituts schauen. Aus der Eurozone wird zudem das Leistungsbilanzsaldo (April) gemeldet. In den USA stehen mit den April-Daten der Baubeginne und Baugenehmigungen zwei Veröffentlichungen aus dem Immobilienbereich auf der Agenda.

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