Bildquelle: markteinblicke.de

Es bleibt eine wacklige Angelegenheit im Deutschen Aktienindex. Am besten wäre jetzt eine mehrere Tage anhaltende Stabilisierung. Der Markt braucht ein Fundament, um einen neuen Anstieg zu starten. Hoffnung könnte dann aufkeimen, wenn einer der unter Druck stehenden Verhandlungspartner im Handelsstreit klein beigibt. Aber darauf aufbauende Kursgewinne würden vermutlich auch nicht nachhaltig sein.

Es dürfte deshalb ein nervenzehrendes Vor und Zurück am deutschen Aktienmarkt bleiben. Auch, weil wir uns der Sommerpause auch auf dem Börsenparkett und damit auch den Handelsvolumina nähern. Die Charttechnik spielt jetzt eine immer größere Rolle. Kurzfristige Geschäfte scheinen die Oberhand gewonnen zu haben, während große Investoren geduldig Impulse abwarten, die einen neuen Trend einleiten könnten. Von diesen Impulsen aber ist derzeit nicht viel zu sehen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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