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Am Freitag unternahm der DAX noch einen Stabilisierungsversuch. Am heutigen Montag war davon schon nichts mehr zu sehen. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer erlebte einen denkbar schlechten Start in die neue Handelswoche.

Das war heute los. Für den DAX ging es zeitweise um rund 2 Prozent in die Tiefe. Damit setzte sich die schwache Performance aus der Vorwoche fort. Erneut waren es die Sorgen vor einer weiteren Verschärfung des Handelsstreits, die die Stimmung in den Keller drückten. Inzwischen sorgen sich Investoren auch, dass die Konjunktur an Schwung verlieren könnte. Dabei sorgte ein weiterer Rückgang des ifo Geschäftsklimaindex nicht gerade für Beruhigung. Der Index ist im Juni auf 101,8 Punkte gesunken, nach 102,3 Punkten (durch Saisonbereinigung korrigiert) im Mai. Die Unternehmer waren den Angaben zufolge weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Die Erwartungen bleiben jedoch unverändert leicht optimistisch. Der Rückenwind für die deutsche Wirtschaft flaut jedoch ab.

Das waren die Tops & Flops. An Tagen, an denen sich der breite Markt in einer sehr schwachen Verfassung präsentiert, ist häufig das gleiche Bild zu beobachten. Es sind die so genannten defensiven Werte aus den Bereichen Gesundheit, Konsumgüter oder Versorger, die sich den Marktturbulenzen am besten entgegenstellen. Heute gelang dies dem Nivea-Hersteller Beiersdorf (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000) besonders gut. Die Beiersdorf-Aktie konnte in der Spitze einen Wertzuwachs von etwas mehr als 1 Prozent verbuchen und damit auch die Vorwochen-Verluste nach der überraschenden Personalie im Vorstand etwas aufholen.

Mit einem zwischenzeitlichen Kursverlust von rund 5 Prozent gehörte die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) dagegen zu den schwächsten DAX-Werten. Damit setzt die Kranich-Airline ihre beeindruckende Negativserie in diesem Jahr fort. 2017 war die Lufthansa-Aktie noch der mit Abstand beste Index-Performer. In diesem Jahr ist jedoch der Wurm drin. Nach anfänglichen Gewinnmitnahmen waren es zuletzt höhere Energiepreise und die Sorgen vor einer schwächer werdenden Konjunktur, die den Kurs der Lufthansa-Aktie belasteten.

Das steht morgen an. Am Dienstag werden hierzulande keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Im Gegensatz dazu erreichen uns am Nachmittag aus den USA der Case-Shiller-Hauspreisindex (April) und das Conference Board Verbrauchervertrauen für den Monat Juni.

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