Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Zwölf Handelstage in Folge legte die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) zwischen Ende Mai und Mitte Juni zu. Allein im bisherigen Jahresverlauf hatten die Papiere des Zahlungsdienstleisters in der Spitze 70 Prozent an Wert gewonnen. Damit brachte es das Fintech-Unternehmen auf einen Börsenwert von mehr als 19,5 Mrd. Euro. Das ist nur knapp weniger, als die Deutsche Bank derzeit auf die Waage bringt. Dann machten die Anleger allerdings Kasse: Ausgehend vom Allzeithoch ging es binnen weniger Stunden um fast zehn Prozent nach unten. Wer die Aktienkursentwicklung von Wirecard jedoch schon etwas länger verfolgt, weiß: Solche Kursdellen waren stets gute Einstiegsgelegenheiten.

Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends spricht insbesondere der mögliche Aufstieg in den DAX. Bei der jüngsten Indexentscheidung durch die Deutsche Börse war die Wirecard-Aktie nur knapp daran gescheitert. Doch im September dürfte dem Titel der Aufstieg in die erste deutsche Börsen-Bundesliga kaum mehr zu nehmen sein. Im Zusammenhang mit dem wahrscheinlichen DAX-Aufstieg dürfte das Investoreninteresse an Wirecard weiter zunehmen. Anleger sollten jedoch nicht volles Risiko gehen. Denn Wirecard ist ein beliebtes Ziel für Short-Attacken.

Angesichts dessen könnte als Alternative die neue Express Aktienanleihe Protect (WKN: HVB2NH / ISIN: DE000HVB2NH7) von UniCredit onemarkets interessant sein. Der Kupon von 3,8 Prozent p.a. wird unabhängig von der Kursentwicklung gezahlt. Zudem besteht die Chance auf vorzeitige Rückzahlung. Dazu muss die Wirecard-Aktie nach zwölf Monaten das Ausgangsniveau erreichen. Notiert Wirecard darunter, verlängert sich die Laufzeit um ein Jahr.

Am Laufzeitende entscheidet der Aktienkurs über die Höhe der Rückzahlung. Das Wertpapier wird zum Nominalwert von 1.000 Euro getilgt, wenn die Notiz mindestens 60 Prozent des Startkurses erreicht. Liegt der Kurs von Wirecard darunter, erfolgt die Rückzahlung in Form einer vorher festgelegten Anzahl von Aktien. Dabei können hohe Verluste die Folge sein. Wegen des großen Puffers empfehlen wir die Zeichnung.

Ein Beitrag von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen. Sein Gratis-Newsletter ZERTIFIKATE // AUSTRIA ist mehr als lesenswert. Hier geht es zur Anmeldung.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Wirecard

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