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Nach dem gestrigen Kurssturz von mehr als 2 Prozent konnte der DAX am heutigen Dienstag zumindest etwas das Abwärtstempo reduzieren. Allerdings will bei Anlegern keine positive Stimmung aufkommen, so lange die Wirtschaftsmächte USA, China und die EU drohen, sich gegenseitig mit Zöllen und Gegenmaßnahmen zu überziehen.

Das war heute los. Zeitweise reichte es im DAX zu einem Kursplus von 0,7 Prozent. Im weiteren Handelsverlauf gab das Barometer jedoch seine Gewinne ab. Dabei sind es nicht nur die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, neue Zölle zu erheben und andere Maßnahmen im Handelskonflikt mit China zu ergreifen, sondern auch die in den vergangenen Tagen von Marktteilnehmern vernommene Uneinigkeit innerhalb der US-Regierung, die für Verunsicherung sorgt.

Das waren die Tops & Flops. Bereits gestern hatte sich die Beiersdorf-Aktie (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000) in einem schwierigen Marktumfeld im DAX am besten behaupten können. Auch heute gehörte der Nivea-Hersteller zu den Top-Performern im deutschen Leitindex. Das zwischenzeitliche Plus lag bei rund 3,5 Prozent. Allerdings musste das Papier im späten Handel einige Gewinne wieder abgeben, da sich das Marktumfeld insgesamt eingetrübt hatte.

Trotz eines positiven Analystenkommentars musste die thyssenkrupp-Aktie (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) mit Kursverlusten von zeitweise mehr als 3,5 Prozent leben und gehörte damit zu den schwächsten DAX-Werten. Deutschlands größter Stahlkonzern hat genauso wie andere Branchenvertreter mit den Auswirkungen der Handelsstreitigkeiten und den US-Strafzöllen auf Stahlimporte zu kämpfen.

Das steht morgen an. Der Mittwoch ist nicht gerade mit Wirtschaftsdaten vollgepackt. Aus diesem Grund können sich Anleger hierzulande ganz auf das entscheidende Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland konzentrieren. Trotzdem dürften sie mit einem Ohr am Nachmittag der Bekanntgabe der Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter für den Monat Mai aus den USA lauschen. Darüber hinaus stehen dort auch neue Daten vom Immobilienmarkt im Fokus.

Gut zu wissen… Sollte man der berühmten Bauernregel „Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag“ Glauben schenken, entscheidet es sich morgen, wie das Wetter in den kommenden Wochen und damit über den Sommer sein wird.

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