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Die Stimmung auf dem Frankfurter Börsenparkett bleibt angespannt. Der Deutsche Aktienindex bewegte sich heute den überwiegenden Teil des Tages ohne Impulse mehr oder minder seitwärts. In der letzten Handelsstunde ging es dann noch ein Stück weiter runter. Dass auf die starken Verluste der letzten Zeit keine wirkliche Erholung folgt, ist Besorgnis erregend.

Börsen hassen Unsicherheit und die wird gerade in Hülle und Fülle durch die Handelspolitik aus Washington und die zerstrittene Koalition in Berlin erzeugt. Bremsend wirkt jetzt auch der Brexit, da immer noch nicht klar ist, wie es in dieser Angelegenheit weitergehen soll. Der EU-Rat am Donnerstag und Freitag könnte neue Impulse für den Markt bringen.

Technisch betrachtet hat der DAX mit einem Doppeltop sein nächstes Ziel bei 11.882 Punkten aktiviert. Dies wäre dann gefährlich nah an den zentralen Unterstützungen bei 11.700 Punkten, die den Index Anfang des Jahres vor einer Fortsetzung des großen Ausverkaufs schützten. Der S&P 500 Index befindet sich nahe seiner 200-Tage-Linie und damit ebenfalls in Reichweite eines größeren Verkaufssignals.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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