„Wir arbeiten an der Schaffung eines schlankeren, einfacheren und flexibleren Intel“. Diese Worte sagte Frank Yeary anlässlich der Ablösung von Pat Gelsinger an der Spitze von Intel (WKN: 855681 / ISIN: US4581401001).
Es geht bei Intel von vorne los
CFO David Zinsner und Produktchef MJ Holthaus wurden zu Co-CEOs ernannt, während das langjährige Vorstandsmitglied Yeary interimsweise als Executive Chair fungieren soll.
Offenbar hatte man es Gelsinger nicht mehr zugetraut, den Rückstand auf NVIDIA in Sachen KI oder Taiwan Semiconductor bei der Auftragsfertigung aufzuholen. Ein Kursminus von 58 Prozent spricht im Fall der Intel-Aktie seit Anfang 2024 Bände, während andere Halbleiterwerte von dem KI-Boom profitieren konnten.
Gelsinger wollte Intels Foundry-Geschäft ausbauen und gleichzeitig beim Thema Chip-Entwicklung wieder eine Führungsposition erlangen. Marktteilnehmer wollten jedoch eine Aufspaltung à la AMD und kritisierten die Investitionen in neue Chip-Werke. Nun kommt dieses Thema erneut auf, insbesondere angesichts des Interesses von Qualcomm an einer Übernahme eines Teils des Entwicklungsgeschäfts.








