Disney: „Mickey Mouse“-Konzern auf Sparkurs

Nach Jahren der Krise kommt der "Mickey Mouse"-Konzern Disney immer besser in Fahrt und könnte möglicherweise doch noch Netflix angreifen.

(Bildquelle: unsplash / Jose Mizrahi)

Jahrelang hatte Walt Disney (WKN: 855686 / ISIN: US2546871060) mit dem Streaming-Geschäft Geld verbrannt. Branchenprimus Netflix war dem „Mickey Mouse“-Konzern trotzdem enteilt. Entsprechend wurden jüngst Kosten wieder zusammengestrichen.

Disney kommt langsam in Fahrt

CEO Bob Iger musste eine schmerzhafte Restrukturierung anstrengen. Das Ergebnis: Auf dieser Weise konnte man im vierten Quartal des Fiskaljahres 2023/24 mit Disney+, Hulu und ESPN+ einen Betriebsgewinn von 321 Mio. US-Dollar ausweisen.

Zudem konnte man sich nun auf Konzernebene gegenüber seinen Anteilseignern großzügiger zeigen. Eine Dividendenrendite von 0,9 Prozent ist alles andere als beeindruckend, allerdings geht es bei Walt Disney auch um eine Art Symbolwirkung.

Im Vorjahresvergleich steigt die Ausschüttung um 33 Prozent auf 1,00 US-Dollar je Aktie, nachdem man die Dividende zeitweise sogar ganz ausgesetzt hatte. Ausgezahlt wird diese in zwei Tranchen. Zum Erfolg hatten jedoch nicht nur die Sparbemühungen beigetragen. Neben dem Erfolg der Parks konnte Disney an den Kinokassen wieder für erfreulichere Nachrichten sorgen.