Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

Auch wenn die voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) dem österreichischen Heimatmarkt in besonderer Weise verbunden ist, ist der Stahl- und Technologiekonzern längst zu einem Global Player geworden. Nun gab es bei einer schwedischen Tochtergesellschaft Grund zum Feiern. Angesichts der Kursschwäche der voestalpine stellt sich derzeit aber auch die Frage, ob Anleger bald wieder Grund zum Feiern haben werden.

1991 schlossen sich Uddeholms AB, ein weltweiter Marktführer bei der Herstellung von Spezialstählen für den Werkzeugbau, mit dem in Österreich ansässigen Spezialstahlhersteller Böhler zusammen. Die in Folge unter dem Namen Böhler-Uddeholm AG an der Wiener Börse notierende Gruppe wurde 2007 von der voestalpine übernommen und agiert heute als High Performance Metals Division des Konzerns. Die Geschichte von Uddeholms AB reicht jedoch schon einige Jahrhinderte zurück. Nun wurde die 350-Jahr-Feier begangen.

Die Gründung erfolgte im Jahr 1668 als familiäres Hammerwerk im südschwedischen Värmland. Mit Vertriebsstandorten und -partnern in über 90 Ländern beliefert das Unternehmen ausgehend von Hagfors die globale Automobil-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie. Besonders stolz ist man auf den kontinuierlichen Ausbau seiner Innovationsführerschaft. Zu diesem Zweck betreibt das Unternehmen ein eigenes Forschungslabor mit rund 50 Mitarbeitern. 300 Patente inklusive. Im Rahmen der konzernweiten Additive-Manufacturing-Aktivitäten steht bei Uddeholms AB aktuell die Erweiterung der Metallpulverkapazitäten im Fokus. Zusätzlich zu einer bereits bestehenden Pilotanlage geht noch diesen Herbst ein Großaggregat für die Herstellung des extrem feinen Metallpulvers, das als Ausgangsmaterial für die additive Fertigung (3D-Druck) dient, in Betrieb.

FAZIT. Während die voestalpine in Schweden feiern durfte, war Investoren zuletzt nicht gerade zum Feiern zumute. Gewinnmitnahmen nach einer langanhaltenden Kursrallye, die US-Importzölle und die Sorgen vor einer Eintrübung der Konjunktur drückten den Kurs der im ATX gelisteten voestalpine-Aktie. Dieser Rücksetzer dient jedoch eher als Chance. Schließlich können die Österreicher mit anhaltend guten Geschäften mit der Autobranche aufwarten. Mit dem Vormarsch der Elektromobilität bieten sich sogar zusätzliche Chancen. Zudem kommt die Konsolidierung des europäischen Stahlsektors voran, während die US-Zölle der voestalpine keine Angst machen.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der voestalpine-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen HVB Mini Future Bull (WKN: HU9K70 / ISIN: DE000HU9K701). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future Bear auf den österreichischen Stahl- und Technologiekonzern (WKN: HW849J / ISIN: DE000HW849J7).

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