Bildquelle: markteinblicke.de

Das erste halbe Börsenjahr 2018 ist Geschichte, und es endete trotz negativer Bilanz – der DAX hat seit Jahresbeginn 4,7% verloren – versöhnlich: mit einem Plus von 1,1% und einem Schlusskurs oberhalb der wichtigen 12.300er-Marke verabschiedete sich der DAX nach einer turbulenten Woche (-2,2%) aus dem Juni (-2,4%) ins Wochenende.

Der nächste Schritt wäre jetzt der Sprung über den doppelten Widerstand aus März-Tops und Volumenspitze bei 12.450 Punkten gewesen, um anschließend den Ausbruch über die 12.600er-Schlüsselstelle zu ermöglichen. Oberhalb dieses Niveaus hätte dann a) von einer Stabilisierung gesprochen und b) das Kurspotenzial für einen Angriff auf die 200-Tage-Linie freigesetzt werden können. Das politische Chaos zwischen den Schwesterparteien CDU/CSU scheint der Erholung aber zunächst einen Strich durch die Rechnung zu machen:

Der DAX kommt am Montagmorgen vorbörslich nämlich deutlich unter Druck und gibt mehr als 100 Punkte nach. Damit richten sich die Blicke zum Handelsstart direkt wieder auf die Haltestelle bei 12.200 Punkten und das in der Vorwoche markierte Juni-Tief bei 12.104 Zählern. Darunter droht der Test der runden 12.000er-Marke, der sich jedoch bis an die Unterstützungen bei 11.920 bzw. 11.800 ausweiten könnte, bevor das amtierende Jahrestief bei 11.727 in den Fokus rücken würde.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DS39E1 DS39HD
Basispreis 10.900,00 13.625,00
Knock-out-Schwelle 10.900,00 13.625,00
Letzter Handelstag 30.10.2018 30.10.2018
Hebel 9,74 7,95
Kurs1) 12,64 15,49

1)Uhrzeit: 02.07.2018 08:26:13

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: markteinblicke.de

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