Bildquellen: Pressefoto HeidelbergCement

Eine große Überraschung ist es nicht, dass die Aktien von Deutscher Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) auf Sicht von zwölf Monaten die schwächste Performance aufs Parkett gelegt haben. Denn die Probleme der beiden großen Frankfurter Bankhäuser sind weiterhin riesengroß und auch das Auswechseln von Top-Managern hat bislang nicht für eine Trendwende gesorgt. Ob diese überhaupt irgendwann kommt, ob die beiden Banken fusionieren, damit wenigstens ein größeres deutsches Institut übrig bleibt oder ob ausländische Banken die Reste der beiden Häuser sich einverleiben ist völlig offen.

Etwas überraschend ist aber die Nummer drei der schlechtesten Performern. Denn die Aktie kommt aus einem Segment, welches derzeit von der guten Konjunkturentwicklung profitieren sollte, es ist die HeidelbergCement-Aktie (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004). Okay, das Minus von 17 Prozent auf Jahressicht ist im Vergleich zum 40-Abschlag bei der Deutschen Bank-Aktie schon nahezu Peanuts, aber weh tut das den Aktionären der Heidelberger trotzdem. Zumal die Perspektiven weiter gut sind. Nach der Übernahme von Italcementi im Herbst 2016 war der Konzern in eine neue Dimension gewachsen. So wirklich hat sich dies aber bislang nicht in massiv steigenden Gewinnen niedergeschlagen.

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto HeidelbergCement

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