Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

Wenn ein Unternehmen von einem Rekordauftrag spricht, hören Anleger ganz genau hin. So auch im Fall des Hamburger Windturbinenherstellers Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554). Vor allem, wenn man bedenkt, dass das TecDAX-Unternehmen zuletzt eher negativ aufgefallen ist und die erhoffte Erholung nur schleppend vorankommt. Jetzt könnte es jedoch ganz schnell gehen.

Nordex hat den bislang größten Einzelauftrag seiner Unternehmensgeschichte erhalten: Für Enel Green Power errichtet das Unternehmen den brasilianischen Windpark „Lagoa dos Ventos“ mit einer Leistung von etwa 595 Megawatt. Bei dem Projekt kommen 191 Turbinen der Baureihe AW125 zum Einsatz. Die Anlagen haben eine installierte Leistung von jeweils 3,15 MW beziehungsweise 3,0 MW und werden auf 120 Meter hohen Betontürmen errichtet, teilte der Konzern mit.

Während die Nordex-Aktie am Dienstag nach der Bekanntgabe des Rekordauftrags in Brasilien regelrecht in die Höhe schoss, zeigten sich die Analysten bei der Commerzbank weniger begeistert. Sie bestätigten im Fall der Nordex-Aktie sowohl die „Hold“-Einschätzung als auch das Kursziel von 10,00 Euro, da sich die Gewinnsituation aus Analystensicht dadurch nicht drastisch verbessern dürfte.

FAZIT. Seit einigen Tagen befindet sich die Nordex-Aktie auf einem Anstiegskurs. Dieser setzte sich nun mit dem Rekordauftrag in Brasilien fort. Allerdings ist es auch gar nicht so lange her, dass sich eine ähnliche Erholungsrallye relativ schnell als Strohfeuer erwiesen hat. Anleger sollten daher abwarten und erst in Nordex investieren, wenn das Unternehmen eine längere Zeit bewiesen hat, dass es sich auf die schwierigen Bedingungen in der Windenergiebranche eingestellt hat.

Wer bei Nordex Short gehen möchte, hat mit einem entsprechenden HVB Future Bear auf die Aktie des Windturbinenherstellers (WKN: HU9Y09 / ISIN: DE000HU9Y090) die Gelegenheit von fallenden Kursen zu profitieren. Berufsoptimisten könnten dagegen mit einem HVB Mini Future Bull auf Nordex (WKN: HX2VX0 / ISIN: DE000HX2VX06) auf steigende Kurse setzen.

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[…] Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) zu Beginn der Woche noch mit einem Rekordauftrag von sich Reden, ist es nun die erfreuliche Entwicklung beim Auftragseingang, die die Aktie […]

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[…] Aufträgen für Furore und die Aussicht auf eine Erholung sorgen. Darunter war sogar der bislang größte Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte zu finden. Allerdings dürften diese Aufträge erst in Zukunft die Unternehmensergebnisse […]

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[…] zweite Jahreshälfte 2018 in Aussicht gestellt. Zwischendurch konnte das Unternehmen sogar den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte einfahren. Jetzt gab es erneut gute Nachrichten. Dieses Mal aus […]

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[…] bei Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) zum Vergessen. Dafür konnte sich die Erholung der Auftragslage sehen lassen. Jetzt konnte der Hamburger Windturbinenhersteller neue Großprojekte in Südafrika […]

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[…] fielen sehr schwach aus. Zwar hat das Management eine Erholung in Aussicht gestellt, die Auftragslage lässt ebenfalls hoffen, allerdings gilt es zu sehen, ob sich diese Erholung auch als nachhaltig […]

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[…] Haltung. Schließlich muss der Windanlagenbauer erst einmal unter Beweis stellen, dass die Erholung der Auftragsentwicklung von Dauer ist. Zudem wirken die sehr schwachen Halbjahreszahlen nach. Es wird schwer sein, […]

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[…] im Fall von Nordex lediglich als Strohfeuer erwiesen. Anleger sollten also abwarten, ob sich die Auftragslage des Konzerns weiter verbessert und endlich wieder überzeugende Geschäftszahlen vorgelegt werden […]

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[…] sich die Auftragsentwicklung beim Hamburger Windturbinenhersteller allmählich verbessert ist mittlerweile kein großes […]

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[…] nur wenig. Die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers wehrte sich tapfer, weil sich die Auftragslage beim SDAX– und TecDAX-Unternehmen immer besser entwickelt. Doch was heißt das […]