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Zu Beginn der neuen Woche sorgten gute Passagierzahlen beim französisch-niederländischen Konkurrenten Air France-KLM (WKN: 855111 / ISIN: FR0000031122) auch bei der Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) für gute Stimmung. Am Dienstag war nun die Kranich-Airline ihrerseits mit der Bekanntgabe neuer Passagierzahlen an der Reihe. Doch dieses Mal blieb der Jubel aus.

Im Juni lag der Zuwachs bei der Zahl der beförderten Fluggäste bei 11,8 Prozent auf 13,26 Millionen. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 66,91 Millionen Fluggäste befördert. Ein Plus von 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das heißt aber auch, dass die Wachstumsdynamik zuletzt etwas abgenommen hat. Ein Grund, warum Anleger die neuesten Lufthansa-Passagierzahlen nicht bejubelten.

Damit könnte die Erholungsrallye der Lufthansa-Aktie vorbei sein, bevor sie richtig begonnen hat. Nach dem fantastischen Börsenjahr 2017 gehört die Lufthansa-Aktie in 2018 zu den schwächsten DAX-Werten. Seit Jahresbeginn liegt das Kursminus bei rund 33 Prozent. Auch der Umstand, dass man sich auf Unternehmensseite auf eine starke Urlaubssaison freut, half nichts. Stattdessen konzentrierten sich Anleger eher auf negative Aspekte wie höhere Rohstoffkosten oder die Aussicht auf eine Konjunktureintrübung.

FAZIT. Die Lufthansa steht wesentlich besser da als noch vor einigen Jahren, als die Konkurrenz der Billigflieger und der Airlines aus der Golfregion zu übermächtig schien. Das DAX-Unternehmen dürfte zu den Profiteuren der jüngsten Branchenkonsolidierung gehören. Nicht nur wegen der Übernahme von Air-Berlin-Teilen. Daher dient die derzeitige Kursschwäche als Einstiegsgelegenheit.

Wer auf steigende Kurse der Lufthansa-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VL3KEK / ISIN: DE000VL3KEK3) an. Skeptiker, die ein Ende des Aufwärtstrends erwarten, haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: VL72T4 / ISIN: DE000VL72T44) auf fallende Kurse der Lufthansa-Aktie zu setzen.

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[…] Die Lufthansa-Aktie gehört im bisherigen Jahresverlauf zu den schwächsten DAX-Werten. Selbst starke Passagierzahlen konnten zuletzt nicht für eine Kurswende sorgen. Trotzdem gilt es, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Mehr dazu hier. […]

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[…] DE0005140008) und Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) immer noch zu den größten DAX-Verlierern im Börsenjahr 2018. Allerdings hat sich das Papier in den vergangenen Wochen nicht nur […]