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Die ersten guten Nachrichten aus der laufenden Berichtssaison machen Hoffnung darauf, dass der Handelskonflikt noch keine so tiefen Spuren in den Bilanzen der Unternehmen hinterlassen hat und auch die Prognosen für die Zukunft weiter optimistisch bleiben. Das ist das Fundament, das die Börsen jetzt stützt.

Ein gewisses Maß an Skepsis und Vorsicht verhindert aktuell schlimmere Kursabstürze, da viele professionelle Investoren in diesem unsicheren Umfeld stark abgesichert unterwegs sind. Im Gegenteil: In dieser Konstellation kann es auch jederzeit zu einer Rally kommen, da dann diese Anleger gezwungen sind, auf den wieder anfahrenden Zug aufzuspringen.

Am deutschen Aktienmarkt geht es beim DAX immer noch um die Widerstandszone bei 12.600 Punkten. Fällt diese Marke, kann es schnell weiter nach oben gehen. Bedingung dafür ist, dass es im Thema Handelskonflikt ruhig bleibt und die Berichtssaison so gut weiter geht wie sie in der vergangenen Woche begonnen hat.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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