Bildquelle: markteinblicke.de

Bei der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) dominierten zuletzt die schlechten Nachrichten. Das dürfte der Hauptgrund sein, warum das Institut die Flucht nach vorne antratt und überraschend Quartalsergebnisse vorgelegt hat. Die Zahlen können sich sehen lassen.

Laut der Ad-hoc-Mitteilung erwartet die Deutsche Bank für das zweite Quartal 2018 einen Gewinn vor Steuern von etwa 700 Mio. Euro und einen Gewinn nach Steuern von etwa 400 Mio. Euro. Für das erste Halbjahr rechnet die Bank mit einem Gewinn vor Steuern von rund 1,15 Mrd. Euro. Das Management sieht in diesen Ergebnissen einen Beleg für die Stabilität des Geschäfts der Deutschen Bank, denn Analysten hatten zuletzt weitaus schlechtere Zahlen erwartet. Im Durchschnitt lagen die Schätzungen der Analysten für den Gewinn vor Steuern zuletzt bei 321 Mio. Euro und für den Gewinn nach Steuern bei 159 Mio. Euro – so die Deutsche Bank anhand ihrer Zusammenstellung.

Zugegeben: Die Zahlen für das zweite Quartal 2018 sind vorläufig. Die Deutsche Bank wird ihre vollständigen Ergebnisse wie geplant am 25. Juli 2018 veröffentlichen. Aber nennenswerte Veränderungen daran dürfte es nicht geben. Von daher sind die Zahlen ein echtes Pfund. Erst recht nach der Enttäuschung über den Fed-Stresstest.

FAZIT. Ob die Zahlen tatsächlich eine nachhaltige Erholung einläuten, wird die Zukunft zeigen. Aber die überraschende Veröffentlichung der Zahlen zeigt auch, dass die Lage bei der Deutschen Bank längst nicht so schlecht ist, wie am Markt der Anschein erweckt wurde.

Wer auf eine Erholung der Deutsche-Bank-Aktie setzt und sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VA21PJ / ISIN: DE000VA21PJ6) an. Skeptiker haben mit passenden Short-Produkten (WKN: VA2SRH / ISIN: DE000VA2SRH9) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie zu setzen.

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