Die US-Börsen gönnten sich am gestrigen Mittwoch eine kleine Auszeit. Zumal auch die Fed für ein wenig Verstimmung unter Marktteilnehmern gesorgt hatte. Im Statement wurde der Passus, wonach die Inflation „Fortschritte in Richtung des 2-Prozent-Ziels des Ausschusses gemacht“ habe gestrichen. Dies weckte neue Inflationssorgen.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den Handel mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 19.632 Punkte. Der S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 6.039 Zähler, während der Dow Jones Industrial Average 0,3 Prozent auf 44.713 Punkte verlor. Nachbörslich wurde es dann richtig spannend. Microsoft und Meta Plattforms legten Zahlen vor.
Im Angesicht der DeepSeek-Schocks erhielten die Berichte zusätzliche Brisanz. Während Microsoft mit dem Cloud-Ausblick etwas enttäuschte, überzeugte die Facebook-Muttergesellschaft Meta mit über den Erwartungen liegenden Q4-Zahlen. Beide Konzern verteidigten jedoch die hohen KI-Investitionen.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Donnerstag weitgehend stärker. Der japanische Nikkei 225 kletterte um 0,3 Prozent auf 39.513 Punkte. Positiv entwickelten sich erneut vor allem Tech-Werte wie Advantest. Eine Ausnahme stellte dagegen Softbank dar. Die Investmentholding will bis zu 25 Mrd. US-Dollar in OpenAI stecken.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Donnerstag nach der jüngsten Rekordjagd wenig bewegt, verbleibt aber auf hohem Niveau. Zumal die im Hinblick auf Zinssenkungen zögerliche Fed die Stimmung an den Aktienmärkten aus Sicht der Helaba-Analysten offenbar nicht trüben zu könne.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Nach dem Anstieg auf neue Bestmarken ist der Weg für den deutschen Leitindex jetzt wieder frei von allen charttechnischen Widerständen. Damit richten sich die Blicke nun erneut auf die nächsten Hundertermarken, ehe übergeordnet die 22.000er-Barriere in den Fokus rücken würde.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung haben sich die Unterstützungen nach dem gestrigen Ausbruch deutlich nach oben verschoben. Die erste Haltezone kann jetzt am „alten“ Rekordhoch bei 21.521 in Kombination mit der 21.500er-Marke vorgemerkt werden. Eine Etage tiefer käme das Zwischenhoch vom 22. Januar bei 21.332 als Haltestelle infrage, ehe ein Rücksetzer an das bisherige Wochentief vom Montag bei 21.082 einkalkuliert werden müsste. Verlieren die Notierungen diesen Halt und brechen auch an der 21.000er-Schwelle nach unten durch, könnte das offene Gap vom 17. Januar geschlossen werden. Darunter würde dann das Dezember-Top bei 20.523 in den Fokus rücken, bevor es um das Zwischenhoch vom 8. Januar bei 20.480 mit der 20.400er-Marke gehen würde.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UP771V | 19.074,74 | 8,42 | 25,71 EUR |
| Turbo OS | UP9PUY | 19.921,79 | 12,54 | 17,26 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UL55W1 | 24.197,22 | 8,45 | 25,59 EUR |
| Turbo OS | UJ0SSB | 23.401,87 | 12,24 | 17,67 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 30.01.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Während in den USA am Nachmittag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht werden, stehen hierzulande die neuesten BIP-Daten im Fokus.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.







