Bildquelle: Pressefoto The Linde Group

Kürzlich scheiterte die Linde-Aktie (WKN: A2E4L7 / ISIN: DE000A2E4L75) charttechnisch noch an dem Januar-Hoch bei 218 Euro (siehe Tageschart unten). Gleichwohl befindet sich das Papier seit April in einem schönen Aufwärtstrend und auch die 200-Tage-Durchschnittslinie ist am ansteigen. Gute Voraussetzungen also, dass der Sprung über die Barriere bei 218 Euro doch noch (in Kürze) gelingen könnte.

Nun hat der Technologiekonzern Halbjahreszahlen vorgelegt – und diese stützen dieses Szenario. Der Umsatz erhöhte sich um 4,7 Prozent, das operative Konzernergebnis um 10,1 Prozent und die Konzernmarge verbesserte sich von 23,9 auf 25,6 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte Halbjahresergebnis je Aktie erhöhte sich auf 4,66 Euro nach 3,83 Euro im Vorjahr. Das könnte auf einen Jahresgewinn je Aktie von 8,50 Euro hinauslaufen, woraus sich ein prognostiziertes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von stattlichen 24,9 errechnet, aber hohe Bewertungen haben bei Linde schon Tradition und die Marge rechtfertigt auch einiges.

Linde-Chef Aldo Belloni ist zuversichtlich: „Linde ist auf dem richtigen Weg: Wir sehen erfreuliches Umsatzwachstum und konnten die Konzernmarge weiter deutlich erhöhen. Wir arbeiten konsequent daran, die eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz erfolgreich umzusetzen und unser Portfolio weiter zu optimieren.“ Belloni bestätigt deshalb auch den Ausblick mit einem Umsatzplus von bis zu vier Prozent. Zudem geht er davon aus, die Fusion mit Praxair im zweiten Halbjahr „vollziehen“ zu können…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto The Linde Group

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