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Bei 12.800 Punkten ist im Deutschen Aktienindex erst einmal kein Weiterkommen. Ein neuerliches Aufflackern des Handelsstreits hält die Anleger in Atem und übt damit Druck auf die Kurse aus. Das Spiel kennen Anleger schon gut. Nach jeder Rally drohen neue negative Nachrichten im Handelskonflikt. Diesem Muster folgt der DAX auch heute.

Zumindest zeigt Donald Trump die selbe Härte im Handelskonflikt wie in der Innenpolitik. In der Frage über die Verteidigung der Außengrenzen ist Trump bereit, notfalls einen Regierungsstillstand zu riskieren. Dieses resolute Vorgehen gegen die Demokraten kann er sich leisten. Immerhin hat er Zustimmungswerte zwischen 85-90 Prozent in der eigenen Partei und dort ist eine harte Gangart gegen die Demokraten gern gesehen. Trump würde ein Regierungsstillstand am Ende vielleicht sogar nutzen und nicht schaden.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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